
2028 nächste internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom
Der Termin für die nächste Internationale Ministranten-Wallfahrt nach Rom steht fest: Von 31. Juli bis 4. August 2028 werden sich mehrere Zehntausend Mädchen und Buben aus Europa und Ländern in aller Welt wieder in der Ewigen Stadt versammeln. Den Termin gaben die Verantwortlichen des Internationale Ministrantenbunds CIM ("Coetus Internationalis Ministrantium") am Mittwoch im Anschluss an eine Begegnung mit Papst Leo XIV. im Vatikan bekannt. Auch viele Kinder und Jugendliche aus Österreich werden zu dem Großereignis in zwei Jahren erwartet.
Die Katholische Jungschar Österreichs bezeichnete die alle vier bis fünf Jahre stattfindende Wallfahrt in einer Mitteilung als "Mega-Event mit Tradition". Für viele Ministrantinnen und Ministranten in Österreich sei die Rom-Wallfahrt ein besonderes Highlight, auf das sie sich schon lange im Vorhinein freuen. "Durch ihr Engagement in den Pfarrgemeinden gestalten sie das kirchliche Leben aktiv mit. Die gemeinsame Reise nach Rom stärkt Gemeinschaft, Glauben und internationale Begegnung", so die Jungschar-Verantwortlichen.
Zuletzt fand die internationale Ministranten-Romwallfahrt im Jahr 2024 statt. Rund 50.000 Jugendliche aus 20 europäischen Ländern nahmen teil. Auch Österreich war stark vertreten: Rund 3.200 Ministrantinnen und Ministranten aus allen Diözesen Österreichs reisten mit Bussen nach Rom. Ein Höhepunkt der Wallfahrt war ein gemeinsames Abendgebet mit Papst Franziskus (2013-2025) auf dem Petersplatz.
Der Ministrantenbund CIM ist der internationale Zusammenschluss der Verantwortlichen für die Ministrantenpastoral in zahlreichen Ländern. Vorsitzender ist der deutsche Bischof Klaus Krämer. Das aktuelle Treffen mit Papst Leo XIV. schilderte er am Mittwoch als "sehr bewegenden Moment". Der Papst habe über das Engagement der Ministrantinnen und Ministranten gesprochen, so Krämer. Dabei habe man gespürt, dass ihm junge Menschen in der Kirche am Herzen liegen: "Diese Begegnung hat uns ermutigt und darin bestärkt, die internationale Zusammenarbeit in der Ministrantenpastoral weiter auszubauen."
Quelle: kathpress