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Olivia Maurel, Sprecherin der 'Casablanca-Declaration' mit ihrer Biografie
Sophie Lauringer

Betroffene: Leihmutterschaft ist moderne Sklaverei

Durch Leihmutter geborene Aktivistin Olivia Maurel: Radikale Feministinnen und Kirche bei klarer Ablehnung von Leihmutterschaft einig - Internationales Verbot dringend notwendig

13.03.2026

Die Forderung einer weltweiten Abschaffung von Leihmutterschaft ist "eines der wenigen Themen, bei denen Vertreter des Vatikans und radikale Feministinnen vereint sind": Das hat die Aktivistin Olivia Maurel am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress und Medien der Erzdiözese Wien dargelegt. Die 35-jährige Französin, die sich als Atheistin bezeichnet, wurde selbst durch eine Leihmutter in den USA geboren und ist Sprecherin der "Casablanca Declaration", die sich für ein internationales Verbot der Leihmutterschaft einsetzt. Diese Form der Fortpflanzung sei "Sklaverei 2.0", denn sie verletze klar die Menschenwürde von Frauen und auch von den betroffenen Kindern, so Maurels Kritik.

 

Leihmutterschaft - jene höchst umstrittene Praxis, bei der eine Frau ein Kind für andere Personen austrägt und nach der Geburt übergibt - ist in Österreich wie auch in vielen anderen Ländern verboten oder stark eingeschränkt. Praktiziert wird diese Fremdaustragung dennoch über Kinderwunschagenturen, die auf Leihmütter etwa in Lateinamerika oder in afrikanischen Ländern zurückgreifen. Der Wirtschaftszweig rund um diese Reproduktionstechnik wächst weltweit und könnte Schätzungen zufolge bis 2032 ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar erreichen. Nur ein weltweites Verbot könne den Gesetzen und Strukturen dahinter ein Ende setzen und Leihmutterschaft unterbinden, so die Überzeugung der von Maurel geleiteten Expertengruppe, die auf die zahlreichen negativen Begleiterscheinungen verweist.

 

Brutkästen und Verkaufsgüter

 

So würden die austragenden Frauen "entmenschlicht und zu Brutkästen reduziert", mit Verlust aller Rechte und Kontrolle ihres Körpers durch die Auftraggeber, so Maurel. Meist handelten sie aus finanzieller Notlage, "sie stehen faktisch vor der Wahl zwischen Prostitution und Leihmutterschaft, um ihre Familie zu ernähren". Verträge untersagten ihnen, während der Schwangerschaft zu reisen, nach eigenen Vorlieben zu essen, oft auch, Medikamente selbst gegen Kopfschmerzen einzunehmen oder Geschlechtsverkehr mit dem Ehemann. Berichten zufolge wurden Leihmütter zur Abtreibung gezwungen, wenn sich das Kind anders als "bestellt" entwickelte. Von den bis zu 200.000 Euro, die Auftraggeber für ein Kind bezahlen, bekämen die Frauen maximal 20 Prozent, der Rest gehe an die Agentur, Kliniken, Anwälte und Unterkunftsgeber.

 

Dazu kommt die Perspektive der Kinder, die Maurel aus eigener Betroffenheit kennt. Als Kind wusste sie nichts von ihrer Herkunft, spürte aber früh, dass ihre Mutter nicht die "wahre" war: Äußerlich gab es keine Gemeinsamkeiten, war ihre Mutter doch eindeutig älter als alle anderen, verheimlichte ihr Alter jedoch stets. Inmitten einer sehr schwierigen Jugend mit Alkohol, Drogen, psychischen Problemen und Suizidversuchen erfuhr Maurel mit 17 erstmals über Leihmutterschaft. Was ab dann für sie die plausible Erklärung ihres Ursprungs war, wurde als 30-Jährige durch einen DNA-Test schmerzliche Gewissheit. "Schwieriger noch als das Preisschild, das man als Leihmutter-Kind trägt, ist die Trennung von der Mutter bei der Geburt, ohne dass man davon erfährt. Es ist ein Trauma des Verlassenseins", so die Französin, die auch von "Menschenhandel" sprach.

 

Aktivismus zu hohem Preis

 

Damals - im Jahr 2023 - begann Maurel, über ihr Schicksal auf sozialen Medien zu sprechen und realisierte erst allmählich, dass sie die erste Betroffene war, die diesen Schritt an die Öffentlichkeit gewagt hatte. "Viele andere sind ebenfalls traumatisiert und haben Angst, noch ein zweites Mal die Mutter zu verlieren" - was bei ihr dann auch der Fall war, denn die Eltern brachen jeden Kontakt zu ihr ab. "Sie glaubten, ich wolle mich an ihnen rächen und sie beschuldigen. Das war nie meine Absicht. Ich habe ihnen vergeben. Doch ich musste mich entscheiden zwischen ihnen oder dem Aussprechen der Wahrheit", so die mittlerweile selbst dreifache Mutter.

 

Der öffentliche Druck der Leihmutterschafts-Industrie in Richtung Liberalisierung sei sehr stark, beobachtet Maurel. Auch die Medien spielten mit. "Ich bin immer wieder erstaunt, wie leichtfertig die Medien über Leihmutterschaft sprechen. Im französischen Staatsfernsehen wird ausschließlich positiv darüber berichtet, man sieht nur Propaganda glücklicher Familien." Wer wie sie auf die Nachteile von Leihmutterschaft hinweisen wolle, werde bewusst ignoriert, oder schlimmer noch, drangsaliert: Sie selbst erhalte seit dem Beginn ihres öffentlichen Auftretens auch Morddrohungen und Drohungen gegen ihre Familie - "sie wissen, wo ich wohne, kamen auch schon vor die Tür. Damit muss ich jetzt leben", so die Aktivistin.

 

Würde jenseits Ideologie

 

Als einen der wichtigsten Unterstützer ihres Anliegens bezeichnete Maurel die katholische Kirche. Zwar sei ihr noch ein kirchlicher Radiosender in Spanien in Erinnerung, der eine Schauspielerin zum Interview einlud, die mithilfe des eingefrorenen Spermas ihres verstorbenen Sohnes ein Kind durch Leihmutterschaft bekommen hatte - ohne jede Kritik. Maurel protestierte, Spaniens Bischöfe reagierten nicht - worauf sie Papst Franziskus schrieb, der sie im April 2024 zu einem langen Gespräch einlud, kurz darauf auch öffentlich über Leihmutterschaft sprach und diese scharf verurteilte. Franziskus sei "besser informiert als jeder andere Politiker, den ich getroffen habe" gewesen, sagte Maurel über diese Begegnung im Vatikan. Dass sie als atheistische Feministin mit ihm so übereinstimmte, zeige, "dass die Würde des Menschen über allen ideologischen Grenzen steht".

 

Dem Argument der Befürworter, dass Leihmutterschaft unfruchtbaren oder gleichgeschlechtlichen Paaren eine Familiengründung ermöglicht, hielt Maurel entgegen: So "tiefmenschlich" dieser Wunsch auch sei, "es gibt kein Recht auf Kinder und auch nicht darauf, über die Rechte von Frauen und Kindern hinwegzugehen". Wer kein Kind bekommen könne, möge "einen Schritt zurücktreten und über Alternativen nachdenken: Adoption, Aufnahme eines Pflegekindes oder sonstiges Engagement. Es gibt so viele Kinder auf der Welt, die Liebe brauchen", so die Sprecherin der Casablanca Declaration, der nach eigenen Angaben 150 Fachleute aus 75 Ländern angehören. Ihr Einsatz dürfe auch nicht als "homophob" missverstanden werden: "Drei Viertel der Paare, die Leihmutterschaft nutzen, sind heterosexuell. Wir wollen niemandem Kinder verwehren, sondern vor allem Frauen und Kinder schützen."

 

Olivia Maurel sprach diese Woche im österreichischen Parlament über ihre Erfahrungen und präsentierte ihre Autobiografie, die soeben auf Deutsch erschienen ist. (Info: "Wo bist du, Mama? - Die Wahrheit über Leihmutterschaft", Verlag Kolek, Wien. 2026)

 

 

Quelle: kathpress

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