
"Religious Freedom Award 2026" ausgeschrieben
Die Stabstelle Internationaler Schutz verfolgter religiöser Minderheiten des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) vergibt auch 2026 wieder den "Religious Freedom Award" im Rahmen des Intercultural Achievement Award (IAA). Mit der Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die sich in besonderer Weise für Religionsfreiheit, interreligiösen Dialog und ein friedliches Zusammenleben von Religionen einsetzen. Die Stabstelle stellt das Preisgeld von jeweils 6.000 Euro bereit und arbeitet gemeinsam mit dem BMEIA an der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger. Eine Einreichung ist noch bis 31. März möglich.
Der Intercultural Achievement Award ist ein zentrales Instrument des interkulturellen Dialogs in Österreich und zeichnet erfolgreiche, innovative Projekte sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene aus. Er zielt darauf ab, den interkulturellen Austausch zu stärken, gesellschaftliche Vielfalt zu fördern und den Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und Kulturen sichtbar zu machen. Prämiert werden Projekte, die durch kreative Lösungen, mediale Präsenz oder konkrete Erfolge im Dialog der Kulturen neue Wege beschreiten und einen nachweisbaren Beitrag zur Verständigung leisten.
Ausgezeichnet wird jeweils ein Projekt in mehreren Kategorien, darunter neben Religionsfreiheit auch Nachhaltigkeit ("Bestes laufendes Projekt zum Querschnittsthema Umwelt und interkulturellen und/oder interreligiösen Dialog"), Aktualität ("Bestes Projekt mit Bezug auf ein aktuelles Ereignis"), Technologie ("Beste Nutzung von Technologie im Rahmen eines interkulturellen und/oder interreligiösen Projekts"), Innovation ("Innovativstes interkulturelles und/oder interreligiöses Projekt"), Medien ("Bester medialer Beitrag für interkulturelle und/oder interreligiöse Verständigung") sowie ein Sonderpreis für Integration, der sich ausschließlich an in Österreich ansässige Organisationen richtet.
Bewerben können sich Non-Profit-Organisationen wie Vereine, Stiftungen, soziale Bildungseinrichtungen und religiöse Organisationen, ebenso wie privatwirtschaftliche Organisationen oder Einzelpersonen der Zivilgesellschaft. Ausgeschlossen sind Regierungsstellen, internationale Institutionen sowie wissenschaftliche Forschungseinrichtungen. Die Projekte müssen in Umsetzung begriffen oder abgeschlossen sein. Weitere Informationen, Bewerbungsunterlagen und Details zu den Preiskriterien sind auf www.intercultural-achievement.com nachzulesen.
Quelle: kathpress