
Salzburg: Bibelwelt verabschiedet Direktor
62.000 Personen sowie 1.750 Gruppen haben seit der Eröffnung am 15. April 2015 die Salzburger Bibelwelt besucht. Das interaktive Museum wolle Kulturinteressierten wie Glaubenden "die Bibel als ein Buch des Lebens mit allen Sinnen kognitiv wie emotional vorstellen", so Bibeldirektor Eduard Baumann dazu in einer Aussendung am Dienstag. Er wird am 19. April im Rahmen eines 11-Jahres-Dankfests in der Salzburger St. Elisabethkirche in den Ruhestand verabschiedet.
Die Direktorenstelle, deren Kosten bisher vom Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg getragen wurden, "kann aufgrund fehlender Mittel seitens des Vereins nicht mehr nachbesetzt werden", hieß es weiter. Statt ihrer wird interimistisch Gudrun Kiesselbach als "Administrative Koordinatorin" die operativen Belange übernehmen. Das Museum wird vom ökumenisch geführten Verein "Bibelwelt" mit Unterstützung der Stadtpfarre St. Elisabeth und des Seelsorgeamtes der Erzdiözese Salzburg getragen.
Die Bibelwelt in der Kirche St. Elisabeth Salzburg ist ein Privatmuseum. In 19 Sonderausstellungen wurde das Buch der Bücher bisher auf dem Hintergrund seines altorientalischen Kontextes verständlich gemacht, so das Museum. Besucherinnen und Besucher würden direkt in die biblischen Erzählungen hineingeführt, etwa als Jona im Bauch des großen Fisches oder als Paulus, der vor Damaskus vom Verfolger zum Christusnachfolger bekehrt wird.
(Link: www.bibelwelt.at)
Quelle: kathpress