
Kärnten: "Apostelspiel" gastiert vor Ostern in fünf Kirchen
In fünf Kirchen im Lavanttal und in Klagenfurt bringt in den nächsten Tagen die Kärntner Theatergruppe "KampuZ" das 1925 geschriebene Stück "Das Apostelspiel" von Max Mell zur Aufführung. Premiere ist am Freitag (20. März) in der Pfarrkirche Kamp. Weitere Termine folgen unter anderem in Wolfsberg-St. Markus (21. März), St. Gertraud (22. März), im Diözesanhaus Klagenfurt (27. März) sowie in St. Margarethen (28. März). Beginnzeit ist jeweils 19.30 Uhr. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis, im Anschluss ist jeweils eine Agape vorgesehen.
Das rund einstündige Bühnenstück mit biblischem Hintergrund erzählt von der jungen Magdalen, die gemeinsam mit ihrem Großvater abgeschieden lebt. Als zwei Fremde in betrügerischer Absicht auftauchen, hält sie diese für Apostel. Die Männer können der ihnen zugeschriebenen Rolle nicht gerecht werden, werden jedoch mit einer möglichen besseren Version ihrer selbst konfrontiert und ziehen schließlich unverrichteter Dinge wieder ab.
Regie führt Obmann Rudolf Vallant, der das ursprünglich 1925 entstandene Werk in den Lavanttaler Dialekt übertragen und eigenständig bearbeitet hat. Inhaltlich sieht Vallant auch Bezüge zur Gegenwart: Trotz zahlreicher Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben sei die Welt weiterhin von Konflikten geprägt. Das Stück zeige zugleich, dass Menschen offen für eine "Heilsbotschaft" bleiben können.
Die Inszenierung wird von vier Darstellern getragen: Birgit Vallant, Werner Walzl, Ernst Vallant und Peter Steinbauer. Insgesamt besteht die Theatergruppe "KampuZ", 1997 aus der Landjugend Kamp hervorgegangen und seit 2003 als Verein organisiert, heute aus rund 30 Mitgliedern. Ziel des Ensembles ist neben der Theaterarbeit auch die Pflege von Dialekt und regionalem Brauchtum.
Quelle: kathpress