Ordensschulen: Digitales Lernen ist mehr als technische Fertigkeit
Am 19. März wird der Internationale Tag des digitalen Lernens begangen. Der "Verein für Franziskanische Bildung" (VfFB) hat aus diesem Anlass in einer Aussendung festgehalten: "Digitales Lernen ist integraler Bestandteil zeitgemäßer Bildung." Es gehe dabei aber nicht nur um technische Fähigkeiten, sondern auch um einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Pädagoginnen und Pädagogen würden Kinder und Jugendliche dabei begleiten, digitale Werkzeuge sinnvoll zu nutzen, Informationen kritisch einzuordnen und Medien kompetent einzusetzen, so Elisabeth Binder, Geschäftsführerin des Vereins.
Digitale Bildung sei auch kein isoliertes schulisches Zusatzangebot, sondern Teil eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses. Zum Erwerb technischer Fähigkeiten müsse zugleich die Förderung sozialer Kompetenzen, von Kreativität und kritischem Denken kommen. Binder: "Medienkompetenz ist heute eine zentrale Voraussetzung für selbstständiges Denken und verantwortungsvolles Handeln."
Der Verein für Franziskanische Bildung (VfFB) ist mit mehr als 50 Bildungseinrichtungen in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark für rund 7.000 Jugendliche aller Altersstufen zweitgrößter Träger von Ordens-Bildungseinrichtungen in Österreich. Die Non-Profit-Organisation wurde 2019 von fünf franziskanischen Frauenorden mit dem Ziel gegründet, den kirchlichen und gesellschaftlichen Bildungsauftrag, der auf die Gründerinnen und Gründer der jeweiligen Orden zurückgeht, gemeinsam optimal zu erfüllen und als starker Partner der öffentlichen Hand im Bildungsbereich zu agieren. (Infos: https://www.vffb.or.at/)
Quelle: kathpress
