
Salzburg: Caritas bildet 100 neue Pflegefachkräfte pro Jahr aus
Der Fachkräftemangel in der Pflege und Betreuung stellt Österreich zunehmend vor große Herausforderungen. Dabei fehle es nicht nur an Fachpersonal in den Seniorenwohnhäusern und den mobilen Diensten, sondern auch in der Betreuung von Menschen mit Behinderung oder mit demenziellen oder psychiatrischen Erkrankungen, machte die Caritas Salzburg in einer Aussendung am Mittwoch aufmerksam. Gleichzeitig warb sie für die Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) der Caritas Salzburg: rund 100 Absolventinnen und Absolventen schließen jährlich die Ausbildung ab. Sie seien jene Fachkräfte, die Salzburg so dringend brauche und könnten "nahtlos ihren Weg in Zukunftsberufe finden", betonte Kurt Sonneck, Direktor der Caritas Salzburg, bei einem Besuch der Ausbildungsstätte am Mittwoch.
"Insbesondere die Möglichkeit, dass die Absolventinnen und Absolventen bereits mit 18 Jahren direkt in die Arbeitswelt starten können, ist einzigartig", betonte Landesrätin Daniela Gutschi. Vor allem die Ausbildungsbereiche für die Langzeitpflege und Betreuung und die Praxisnähe hob Gutschi positiv hervor, die gemeinsam mit Sonneck auch die Altenpension - eine Einrichtung der Caritas für Menschen über 45 Jahre mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen - besuchte, in der viele Absolventinnen und Absolventen der SOB Menschen pflegen und betreuen.
"Wir bieten nicht nur einen starken theoretischen Rahmen, sondern auch vielfältige reale Lernfelder in Einrichtungen der Caritas und bei Partnerorganisationen", betonte auch Schulleiterin Johanna Harb die Praxisnähe der Ausbildung. Alleine in der Caritas Salzburg sind fast 200 Fachkräfte tätig, die ihre Ausbildung in der Caritas Schule oder in vergleichbaren Schulen gemacht haben. Zu den Einrichtungen zählen neben der Altenpension das Albertus-Magnus-Haus, eine Einrichtung für Menschen mit chronisch-psychischen Erkrankungen, sowie Tageszentren im Dorf St. Anton und am Mathiashof. (Info: https://www.sob-caritas.at/)
Quelle: kathpress