
Studie: Mehrheit der Österreicher erlebt Osterzeit ohne Stress
Im Gegensatz zur oft als hektisch empfundenen Vorweihnachtszeit ist die Osterzeit für die Mehrheit der Österreicher keine Stressphase. Laut dem aktuellen IMAS-Report geben nur drei Prozent der Befragten an, vor Ostern "sehr gestresst" zu sein. Rund drei Viertel erleben die Wochen vor dem Fest hingegen als eher oder überhaupt nicht stressig.
Für jeden zweiten Österreicher hat das Osterfest einen hohen Stellenwert im persönlichen Leben: 52 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren messen dem Fest eine hohe Bedeutung bei. Besonders Frauen und Menschen im ländlichen Raum räumen dem kirchlichen Fest eine hohe Priorität ein. Für 58 Prozent der Befragten stehen dabei Brauchtum und Traditionen im Mittelpunkt. Gefeiert wird vorzugsweise in Gemeinschaft: Im Schnitt kommen 5,5 Personen für die Osterfeierlichkeiten zusammen. Bei der Planung lassen sich mittlerweile 23 Prozent der Feiernden von sozialen Medien inspirieren.
Teuerung beeinflusst Konsumverhalten
Die wirtschaftliche Lage hinterlässt jedoch Spuren bei der Gestaltung des Festes, wie die Umfrage zeigt. Im Schnitt planen die Österreicher Ausgaben in Höhe von 151 Euro für Geschenke, Dekoration und Lebensmittel ein - eine Summe, die deutlich unter dem Weihnachtsbudget liegt. Rund drei Fünftel der Befragten geben an, dass ihre Einkäufe durch die anhaltende Teuerung und aktuelle Krisen stark beeinflusst werden.
Trotz des Trends zum Online-Shopping bleibt der stationäre Handel zu Ostern die klare Nummer eins: Das Verhältnis der Einkäufe im Geschäft gegenüber dem Online-Handel liegt bei deutlichen 59 zu 3.
Quelle: kathpress