
Elbs bei Chrisammesse: Priester sollen Wunden heilen und Herzen wärmen
Auf den besonderen Auftrag der Priester, "im Namen Jesu Wunden zu heilen und Herzen zu wärmen" hat der Feldkircher Bischof Benno Elbs bei der Chrisammesse am Montagabend im Feldkircher Dom hingewiesen. Für diesen Auftrag stehe die klassische Darstellung, die Jesus als Arzt oder Apotheker zeige - ein Zeichen für Jesu heilendes und rettendes Wirken durch die Zeit hindurch. Die Heiligen Öle, die in der Chrisammesse geweiht werden, seien ein Symbol dieser Heilkraft Gottes und "wie eine himmlische Apotheke und Heilmittel für die Seele", so der Feldkircher Bischof.
Ganz den unterschiedlichen Einsatzgebieten der Heiligen Öle entsprechend - bei der Taufe als Zeichen der Verbundenheit im Leben, bei der Firmung als Zusage des Hl. Geistes, bei der Salbung Kranker als Ermutigung und Stärkung - sei die Kirche aufgerufen, "erlösend, befreiend und immer nah am Leben der Menschen" zu sein. Für Priester bedeute dies konkret den Auftrag, "Gottverbundenheit und Menschenfreundlichkeit" als "Orientierung für unser Wirken als Priester" zu betrachten und zu leben.
An dem Gottesdienst im Feldkircher Dom nahmen u.a. 40 Ministrantinnen und Ministranten aus ganz Vorarlberg teil, die sich eigens in Workshops auf die Feier vorbereitet haben. Den Höhepunkt des Tages bildete das gemeinsame Ministrieren bei der Chrisammesse.
Quelle: kathpress