
Wien: Spatenstich bei Großbaustelle im Schulzentrum St. Franziskus
Das Schulzentrum St. Franziskus in Wien wird bis Ende 2027 umfassend modernisiert. Der Spatenstich dazu fand am Freitag statt. Im Zuge der Bauarbeiten entstehen zehn Volksschulklassen, acht Horträume sowie ein Kindergarten mit fünf Gruppenräumen. In Mittelschule und HLW werden notwendige Anpassungen im Bereich des Brandschutzes umgesetzt, hieß es in einer Aussendung. Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Institut Österreichischer Orden (IÖO) als Eigentümer der Liegenschaft, in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger, der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ). Ziel sei ein "modernes Umfeld, das Kindern und Schüler:innen von Kindergarten, Volksschule und Hort künftig noch bessere Lern- und Entwicklungsbedingungen bietet", so VOSÖ-Geschäftsführerin Martha Mikulka.
Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Etappen. Die erste Phase wird bis Ende 2026 abgeschlossen. In diesem Zeitraum wird der ehemalige Klostertrakt für Bildungszwecke adaptiert sowie der Einfahrts- und Pfortenbereich neugestaltet. Der laufende Kindergarten- und Schulbetrieb bleibt währenddessen uneingeschränkt aufrechterhalten. Nach Abschluss dieser Phase übersiedeln Kindergarten und Schule in die neuen Räumlichkeiten.
Die zweite Bauphase beginnt im Anschluss an den Umzug und dauert bis Ende 2027. In dieser Zeit werden die bisherigen Klassen- und Gruppenräume generalsaniert. Zusätzlich sind in den Sommerferien 2027 weitere Brandschutzmaßnahmen in der Mittelschule und der HLW vorgesehen. Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten beziehen Kindergarten und Volksschule ihre endgültigen Räumlichkeiten.
Orden übergab Liegenschaften
Mit der Bereitstellung ihrer ehemaligen Klausurräumlichkeiten leisteten die Schwestern einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Bildungsstandortes, hieß es in der Aussendung. "Möge Gottes Segen auf allem ruhen, zu seiner Ehre und zum Wohl der jungen Menschen", so Sr. M. Petronilla Herl, Konventoberin in Wien.
Mit der Übergabe ihrer Liegenschaften am 20. Mai 2025 haben die Schulschwestern vom Dritten Orden des hl. Franziskus einen wichtigen Schritt gesetzt, um die Zukunft ihrer Bildungseinrichtungen nachhaltig zu sichern. Das IÖO übernahm ab Schuljahr 2025/26 die Eigentümerschaft der Gebäude, die VOSÖ die Trägerschaft der Bildungseinrichtungen.
IÖÖ und VOSÖ
Das Institut Österreichischer Orden wurde von den Ordensgemeinschaften Österreichs gegründet, um Ordenswerke und ihre Werte nachhaltig in die Zukunft zu führen. Das Institut trägt die Verantwortung für die Gebäude, um gemeinsam mit der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs als Schulerhalter die Bildungseinrichtung der Schwestern gut in die Zukunft zu führen und im Sinne des ursprünglichen Ordenscharismas weiterzuentwickeln.
Die VOSÖ wurde 1993 gegründet und ist mit 24 Standorten und 85 Bildungseinrichtungen von 15 Orden der größte private Schulträger Österreichs. Rund 14.000 Kinder und Jugendliche besuchen VOSÖ-Einrichtungen in acht Bundesländern.
(Link: www.ordensschulen.at; www.institutderorden.at)
Quelle: kathpress