
Student lief Staffelmarathon quer durch Europa für Ernährungsprojekt
Mit einem außergewöhnlichen sportlichen Projekt ist quer durch Europa Geld für hungernde Kinder gesammelt worden. Wie die Linzer Kirchenzeitung in ihrer dieswöchigen Ausgabe berichtet, initiierte der 20-jährige Physikstudent Denis Holub einen rund 3.000 Kilometer langen Staffel-Triathlon zugunsten der Hilfsorganisation Mary's Meals. Die sogenannte "Euroman 2026"-Aktion führte zu Monatsbeginn von Schottland bis nach Bosnien-Herzegowina und wurde als Nonstop-Staffel binnen sieben Tagen bewältigt.
Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler beteiligten sich und übernahmen Etappen laufend, auf dem Fahrrad oder schwimmend. Insgesamt ging die Tour durch zehn Länder: Schottland, England, Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Italien, Österreich, Slowenien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina. Holub selbst absolvierte unter anderem eine Rhein-Durchquerung sowie rund 1.100 Kilometer auf dem Rennrad. Ziel war es, Spenden für Schulmahlzeiten in den ärmsten Regionen der Welt zu sammeln und auf die Situation hungernder Kinder aufmerksam zu machen.
Die Initiative knüpft an frühere Aktionen des Athleten an: Bereits als 16-Jähriger hatte Holub seine Heimat Deutschland laufend durchquert, um Spenden zu generieren. Grund für sein Engagement seien persönliche Krisenerfahrungen und das Gefühl von Ohnmacht gewesen. "Ich wollte etwas Großes wagen, um auch möglichst viel verändern zu können", wird er im Bericht zitiert.
Der Zieleinlauf erfolgte schließlich im Wallfahrtsort Medjugorje. Die letzte Etappe gestaltete Holub als Halbmarathon gemeinsam mit Mitstreitern. Nach Angaben der Organisatoren konnten durch die Aktion bisher knapp 5.000 Euro eingenommen und somit für mehr als 200 Kinder tägliche Schulmahlzeiten für ein Jahr sichergestellt werden, wobei die Sammlung noch weitergeht. Holub plant, den europaweiten Charity-Triathlon künftig regelmäßig durchzuführen. (Infos: www.marysmeals.at)
Quelle: kathpress