
Katholische Erwachsenenbildung: Europa-Föderation unter neuer Leitung
Die europäische Zusammenarbeit in der katholischen Erwachsenenbildung hat eine neue Spitze: Bei einer Generalversammlung der FEECA in Brüssel wurde laut einer Mitteilung vom Donnerstag die Deutsche Lea Sedlmayr zur Präsidentin gewählt. Sie folgt auf den Österreicher Hubert Petrasch, der den Dachverband seit 2022 geleitet hatte. Petrasch erklärte zum Abschied, es sei "an der Zeit, auch diese Funktion abzugeben", und bezeichnete seine Nachfolgerin als "junge und sehr kompetente Erwachsenenbildnerin".
Der scheidende Präsident Petrasch ist Vorsitzender des Forums Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, stand der FEECA seit 2022 vor und prägte in dieser Zeit maßgeblich die Entwicklung des europäischen Netzwerks. Bei der Generalversammlung verwies er auf wichtige Stationen seiner Amtszeit, darunter den Festakt zum 60-jährigen Bestehen der FEECA 2023 in Wien sowie eine Fachtagung zur Ökumene in der Erwachsenenbildung 2025 in Zürich.
Petraschs Nachfolgerin Sedlmayr ist Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung in Deutschland. Zum Vizepräsidenten wurde Bernd Wachter, Bundesgeschäftsführer des Forums Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, gewählt.
Die FEECA wurde 1963 gegründet und vernetzt Organisationen der katholischen und christlichen Erwachsenenbildung in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Ungarn, Rumänien und Italien. Ziel ist es, Bildungsangebote für Erwachsene zu fördern, internationale Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Projekte umzusetzen.
Quelle: kathpress