
Salzburg: Barmherzige Brüder errichten Zentrum für Hospizversorgung
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg eröffnet einen Hospiz-Standort im Stadtteil Riedenburg. Seit 2014 führt das einzige allgemein öffentliche Ordensspital der Stadt auch das einzige stationäre Hospiz im Bundesland - das Raphael Hospiz Salzburg. Mit dem neuen, ab 2028 geplanten Standort im Hospiz- und Palliativkompetenzzentrum am ehemaligen Herz-Jesu-Heim werden zusätzlich 16 stationäre Betten für unheilbar erkrankte und sterbende Menschen zur Verfügung stehen, teilte das Ordensspital in einer Aussendung mit. Anfang der Woche besuchte der neue Provinzial der Barmherzigen Brüder, Frater Rudolf Knopp, der die Investitionen begleitet, die Einrichtungen und würdigte den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort.
"Es ist schön zu erleben, wie spürbar die Werte unseres Ordens hier im Krankenhaus und in der Hospizversorgung gelebt werden", so der gebürtige Bayer, der seit Jänner sein neues Amt bekleidet und bereits drei Amtsperioden als Provinzial der Bayerischen Ordensprovinz fungierte. Gerade im Umgang mit kranken Menschen sollten Menschlichkeit, Respekt und Fürsorge neben der hohen Qualität der medizinischen Versorgung immer im Mittelpunkt stehen, betonte der Ordensobere.
Direktor Arno Buchacher, Gesamtleiter der Barmherzigen Brüder Salzburg, bekräftigte die enge Verbundenheit mit dem Provinzial: Sowohl bei der Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes als auch im Bereich der Hospizversorgung lägen "bedeutende Meilensteine vor uns. Umso mehr schätzen wir die Unterstützung des Provinzials, der diesen gemeinsamen Weg mit langfristig ausgerichteten Maßnahmen und wichtigen Investitionen begleitet."
Das 1923 gegründete Krankenhaus der Barmherzigen Brüder verfügt über insgesamt 207 Betten. Diese sind auf die Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Gynäkologie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie die im Bundesland Salzburg einzige Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie aufgeteilt. Jährlich werden ca. 12.000 Patientinnen und Patienten stationär und etwa 44.200 ambulant behandelt.
Quelle: kathpress