
"Adoratio"-Kongresse im Herbst in Salzburg, Altötting und Kremsmünster
Das im Vorjahr in Österreich gestartete Glaubensfestival "Adoratio-Kongress" findet heuer im Herbst seine Fortsetzung, und zwar an gleich drei Standorten: Im Salzburger Dom, am Ursprungsort Altötting (Bayern) und erstmals auch im Stift Kremsmünster finden jeweils Wochenenden mit Gebeten, Vorträgen, Workshops, Gesprächsangeboten und Elementen wie Lichterprozessionen sowie geistlichen Liedern statt. Den Auftakt macht der Salzburger Kongress vom 18. bis 20. September, diesmal unter dem Leitwort "Himmlischer Friede".
Im Zentrum des von der Erzdiözese Salzburg organisierten Adoratio-Kongresses stehen Eucharistie, Gebet, Anbetung und Begegnung. Die Veranstaltung versteht sich laut Selbstbeschreibung als "im Herzen der katholischen Kirche verankert, missionarisch ausgerichtet und stark eucharistisch geprägt". Ziel sei es, "zur persönlichen Mission zuzurüsten" sowie Hoffnung und Glaubensfreude zu fördern. Gleichzeitig wird Wert auf eine "schöne" Gestaltung mit Musik, Gastfreundschaft und offener Atmosphäre gelegt.
Krieg und Frieden
Eröffnet wird der Kongress mit einer Begrüßung und einem ersten Vortrag zum Thema Frieden im Herzen. Die Eucharistiefeiern werden unter anderem von Weihbischof Hansjörg Hofer geleitet. Weitere Programmpunkte umfassen einen Abend der Barmherzigkeit sowie eine Lichterprozession zum Nonnberg. Inhaltliche Schwerpunkte setzen Berichte aus der Ukraine über Glauben im Krieg, Impulse zur Friedensethik, Erfahrungen aus Afrika sowie theologische Reflexionen zur Eucharistie und Versöhnung. Die liturgischen und inhaltlichen Einheiten werden durch Anbetungszeiten und Gesprächsformate ergänzt.
Zu den Mitwirkenden in Salzburg zählen unter anderem die Ordensleute P. Ulrich Berkmüller, P. Johannes Lechner und Sr. Gabriela Zinkl, Ostkirchen-Generalvikar Yuriy Kolasa, Afrika-Expertin Kinga Schierstaedt von "Kirche in Not", die Theologin Bernadette Lang sowie der emeritierte Abt von Kremsmünster, Ambros Ebhart. Beim Abschlussgottesdienst ist auch ein Sendungsimpuls geplant.
Zwei weitere Kongresse
Für die Ausgabe 2026 in Altötting (9.-11. Oktober), wo die Idee des Kongresses geboren und 2019 erstmals umgesetzt wurde, lautet das Thema "Zur Liebe berufen"; vorgesehen sind unter anderem Vorträge zu Liebe und Berufung, Eucharistie und christlicher Lebenspraxis. Auftreten werden dort der Priester Rupert Santner, die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, der Journalist Tobias Haberl sowie die Bischöfe Stefan Oster (Passau) und Franz Jung (Würzburg). Den Abschluss bildet eine Eucharistiefeier mit Erzbischof Franz Lackner.
Zwei Wochen später folgt die dritte Adoratio-Ausgabe des Jahres vom 23. bis 25. Oktober 2026 im Stift Kremsmünster. Dort stehen Eucharistie, Gemeinschaft und geistliche Vertiefung im Mittelpunkt. Das Programm unter dem Motto "Jesus begegnen" sieht Vorträge, Anbetung, Workshops und eine Lichterprozession vor. Mitwirkende sind unter anderem Diözesanbischof Manfred Scheuer, Abt Bernhard Eckerstorfer sowie Amata Eder.
(Link: www.adoratio.at)
Quelle: kathpress