
Stift Rein: Abt Helm sieht Visitation zuversichtlich entgegen
P. Philipp Helm, Abt des Zisterzienserstiftes Rein, sieht der kommenden Visitation durch Zisterzienser-Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori zuversichtlich entgegen. Wie Helm in einem Gastkommentar im steirischen Sonntagsblatt schreibt, sehe man vonseiten des Stifts die Visitation als Chance, "unseren Weg mit einem erfahrenen Begleiter an der Seite weiterzugehen und uns auf die Zukunft auszurichten". Im Blick auf das Jahr 2029, in dem man das 900-jährige Bestehen von Stift Rein feiern dürfen, wolle man "Lösungen finden, wie wir unser geistliches Erbe lebendig halten und die Gemeinschaft stärken können".
Insofern erfülle die kommenden Visitation die Mönchsgemeinschaft nicht mit Sorge, sondern mit Zuversicht. Helm: "In der Tradition unseres Ordens sind Visitationen ein bewährter Weg, das Leben einer Gemeinschaft zu begleiten und gemeinsam nach den nächsten Schritten zu fragen." Visitationen seien "Ausdruck brüderlicher Verbundenheit und gemeinsamer Verantwortung", so der Abt.
Die Klostergemeinschaft wisse um die Herausforderungen, vor denen man stehe, so der Abt: "Die Zahl der Mitbrüder ist kleiner geworden, viele tragen die Last ihres Alters und gesundheitlicher Einschränkungen. Gleichzeitig sind wir für die Menschen in sieben Pfarren, einer Expositur und in der einer Expositur und in der Krankenseelsorge da. Diesen Dienst verstehen wir als Auftrag, den wir mit großer Hingabe erfüllen."
(Infos: www.stift-rein.at)
Quelle: kathpress