
Carinthischer Sommer 2026: Programm-Highlights in Kirchen
Mit einem Konzert im Klagenfurter Dom eröffnet der Carinthische Sommer am 2. Juli seine diesjährige Festivalausgabe. Unter dem Titel "Maria Orientalis" werden Kirchenlieder aus Ost und West präsentiert, ergänzt durch Impulse von Dompfarrer Peter Allmaier. Das Festival steht heuer unter dem Motto "fern & nah" und dauert bis 2. August. Kirchen zählen auch heuer zu den wichtigsten Veranstaltungsorten des Festivals. Neben dem Klagenfurter Dom finden Programmpunkte unter anderem in der Stadtpfarrkirche Villach-St. Jakob, der Stiftskirche Ossiach sowie der Evangelischen Kirche im Stadtpark Villach statt.
Am 3. Juli tritt der Klarinettist Kinan Azmeh mit "Zwischenwelten" in der Stadtpfarrkirche Villach-St. Jakob auf; eine Festmesse getragen von Mozarts Musik steht am 5. Juli auf dem Programm der Stiftskirche Ossiach; Georg Friedrich Händels berühmtes Oratorium Messiah wird am 10. Juli in der Stadtpfarrkirche St. Jakob erklingen. Kulturinteressierte können zudem mit acht "Morgenkonzerten" aus einer Mischung zwischen Musik und Literatur in der Evangelischen Kirche im Stadtpark in Villach in den Tag startet; Beginn ist jeweils um 8 Uhr. Insgesamt umfasst das Programm Musik-, Literatur- und Gesprächsveranstaltungen an mehreren Orten in Kärnten.
Festivalintendantin Nadja Kayali versteht das Motto "fern & nah" als Einladung zum Dialog und zur Begegnung. "Wir schlagen nicht nur Brücken zwischen West und Ost, sondern auch zwischen Generationen und Genres", erläuterte Kayali in der Kärntner Kirchenzeitung "Sonntag". Auch die Programmauswahl solle verbinden: "Wir begrüßen Weltstars und Publikumslieblinge bei uns und bieten zugleich jungen Talenten und mutigen Uraufführungen zeitgenössischer Komponist:innen eine Bühne (...) Der Carinthische Sommer lädt dazu ein, Brücken zu betreten und auf ihnen zu verweilen. Denn zwischen fern und nah liegt jener Raum, in dem Verständigung möglich wird."
(Link: https://carinthischersommer.at/programm/)
Quelle: kathpress