
Katholische Aktion unterstützt Forderung nach Tempolimit 30/80/100
Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien (KA Wien) unterstützt die österreichweiten Verkehrswende-Aktionstage und spricht sich für ein bundesweit einheitliches Tempolimit von 30 km/h im Ortsgebiet, 80 km/h auf Freilandstraßen und 100 km/h auf Autobahnen aus. Anlässlich der Aktionstage vom 19. bis 21. Juni ruft die KA zur Unterstützung einer parlamentarischen Bürgerinitiative für die Einführung eines Tempolimits auf. "Tempo 30/80/100 schützt Leben, spart Energie und entlastet jene, die ohnehin schon am stärksten betroffen sind. Es ist eine einfache und sofort wirksame Maßnahme im Sinne der christlichen Verantwortung", erklärte dazu KA-Wien-Präsident Reinhard Bödenauer.
Die Bundesregierung müsse "verantwortungsvolle Rahmenbedingungen schaffen", statt die Bewältigung von Klima- und Energiekrisen vor allem Einzelpersonen zu überlassen, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Dafür nötig sei etwa ein einheitliches Tempolimit zur Senkung des Energieverbrauchs und der Emissionen. Die KA verwies zudem auf ihr Dossier zu "Ökologischer Umkehr und Mitweltgerechtigkeit". Auf einer eigens eingerichteten Schwerpunktseite stellt die Laienorganisation Informationsmaterialien sowie spirituelle Impulse zum Thema Mobilität und Klimaschutz zur Verfügung. (www.ka-wien.at/entschleunigen)
Im Rahmen der Verkehrswende-Aktionstage finden zudem mehrere Veranstaltungen im Gebiet der Erzdiözese Wien statt. Dazu zählen das SOL-Symposium im Bildungszentrum St. Bernhard in Wiener Neustadt mit Vorträgen zu Gemeinwohl-Ökonomie, Kreislaufwirtschaft und Klimakommunikation sowie eine Bezirksradrundfahrt der Radlobby Floridsdorf und eine Protestveranstaltung am Wiener Gürtel.
Quelle: kathpress