
Militärdiözese trauert um früheren Generalvikar Ryzka
Die österreichische Militärdiözese trauert um ihren ehemaligen Generalvikar, Monsignore Leszek Ryzka. Der aus Polen gebürtige Priester verstarb am Montag, 27. Juli, im Alter von 70 Jahren. Die Militärdiözese verliere mit ihm "einen geschätzten Seelsorger und eine langjährige Führungspersönlichkeit, die das kirchliche und militärische Leben maßgeblich mitgestaltet hat", schrieb Militärbischof Werner Freistetter in einem Nachruf vom Dienstag. Die Diözese werde das Andenken an Ryzka in Ehren halten.
Ryzka wurde am 2. Jänner 1956 geboren, trat nach einer technischen Schulausbildung und der Matura 1977 in das Priesterseminar der Erzdiözese Krakau ein und studierte an der dortigen Päpstlich-Theologischen Hochschule Theologie und Philosophie. 1981 trat er in das Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras ein und vollendete sein Theologiestudium in St. Pölten. 1985 wurde er im St. Pöltner Dom zum Priester geweiht, wurde nach seiner Kaplanszeit in Drosendorf schließlich Pfarrer in Kirchberg am Walde und ab 1992 Militärpfarrer.
Auslandseinsätze am Golan und in Bosnien folgten, ehe ihn Militärbischof Christian Werner zum Ordinariatskanzler ernannte und schließlich im Oktober 2012 zum Militärgeneralvikar - eine Funktion, die er bis Jänner 2021 innehatte. In Anerkennung seiner administrativen und seelsorglichen Verdienste wurde ihm im Mai 2026 der Titel Monsignore durch Papst Leo XIV. verliehen.
Ryzka wird laut Auskunft der Militärdiözese in Polen beigesetzt. Die Feier einer Seelenmesse seitens der Militärdiözese ist für den Herbst geplant.
Quelle: kathpress