
Erzbischof Lackner pilgert mit Alt und Jung nach Assisi
Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner begibt sich mit einer Pilgergruppe auf die Spuren des Heiligen Franziskus und reist vom 31. August bis 6. September im Rahmen einer Generationen-Wallfahrt nach Assisi. Begleitet wird die Wallfahrt u. a. von Salzburger Generalvikar Harald Mattel, Domkapitular Roland Kerschbaum, der Katholischen Jungschar Salzburg sowie der Jungen Kirche. Im Zentrum der Wallfahrt steht die Auseinandersetzung mit dem Leben und der Spiritualität des heiligen Franziskus, dessen Tod sich heuer zum 800. Mal jährt. Das Programm der mehr als 80 Pilgerinnen und Pilger umfasst gemeinsame Gottesdienste, Gebetszeiten, Austausch in der Gruppe sowie altersgerechte Angebote für Jung und Alt. Erzbischof Lackner gehört dem Franziskanerorden an.
2026 feiert die Kirche in besonderer Weise das reiche Vermächtnis, das Franziskus (1181/82-1226) hinterlassen hat. Papst Leo XIV. hat ein außerordentliches Jubiläumsjahr (800 Jahre Transitus) ausgerufen. Gemäß dem päpstlichen Erlass erstreckt sich das Jubiläumsjahr vom 10. Jänner 2026 bis zum 10. Jänner 2027, in dem auch ein vollkommener Ablass erlangt werden kann.
Der Begriff "Transitus" (lateinisch für "Hinübergang") bezeichnet den Todestag des heiligen Franziskus am Abend des 3. Oktober 1226 in der Portiunkula-Kapelle bei Assisi. In der franziskanischen Tradition wird dieser Moment nicht als trauriges Ende, sondern als feierlicher Übergang vom irdischen in das ewige Leben verstanden. Franziskus selbst begrüßte das Sterben in seinem berühmten Sonnengesang als "Bruder Tod" und starb umgeben von seinen Brüdern in tiefem Frieden.
(Info: https://www.edsbg.at/schwerpunkt/franziskusjahr)
Quelle: kathpress