"72 Stunden": Bischöfe würdigen Einsatz
Mit ihrem Einsatz im Rahmen der Aktion "72 Stunden ohne Kompromiss" würden die Jugendlichen im ganzen Land Brücken der Solidarität zu den Menschen bauen. Das betonte der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer zum Start der größten Jugendsozialaktion Österreichs. Von Mittwoch bis Samstag sind rund 5.000 Jugendliche in allen Bundesländern 72 Stunden lang im Einsatz für die Umsetzung von 400 Einzelprojekten. Die Aktion wird von der Katholischen Jugend gemeinsam mit der "youngCaritas", "Hitradio Ö3" und "ORF III" getragen. Ende September hatte die UNESCO die "72 Stunden ohne Kompromiss", die heuer zum siebten Mal stattfinden, zum "UN-Dekadenprojekt" ernannt.
"Diese Aktion trägt das Parfum der Solidarität", sagte der Tiroler Caritasdirektor Georg Schärmer bei der regionalen Auftaktveranstaltung in Innsbruck. In den 72 Stunden könnten junge Menschen zeigen, was in ihnen steckt. "Alle Wertestudien zeigen, dass sehr viele Jugendliche bereit sind, sich für Natur und Menschen einzusetzen", so Schärmer. Es wäre ein großes Versäumnis, wenn man diesen nicht die Gelegenheit bieten würde, diese Bereitschaft auch umzusetzen.
Wie in Innsbruck Bischof Scheuer war auch in Salzburg Erzbischof Franz Lackner persönlich beim Startschuss zugegen. Er übergab am Mittwochnachmittag im Salzburger Borromäum gemeinsam mit Caritasdirektor Johannes Dines und der Präsidentin der Katholischen Aktion Salzburg, Doris Witzmann, an Salzburger Teilnehmer der Aktion ihre Aufgaben. "Ich staune immer wieder, dass sich so viele junge Leute für eine gute Sache einsetzen", freute sich Lackner, der bis jetzt bei allen "72 Stunden"-Aktionen mit dabei war.