
KJ: 25 Jahre Erfolgsprojekt "Orientierungstage"
Die Katholische Jugend (KJÖ) und die Salesianer Don Boscos feiern ein gemeinsames Erfolgsprojekt: Seit 25 Jahren bieten "Orientierungstage" Schülern Gelegenheit, sie bewegende Themen abseits des Schulalltags zur Sprache zu bringen: Dabei begleiten spezifisch ausgebildete junge Erwachsene Schulklassen an ein bis drei Tagen beim Behandeln sonst zu kurz kommender Fragen, regen Persönlichkeits- und Gemeinschaftsbildung an und tragen damit auch nachweislich zu einem guten Schulklima bei, heißt es in einer KJÖ-Aussendung.
Mehr als 500 Veranstaltungen werden jährlich von Österreichs Schulen gebucht, 13.000 Schüler ab der achten Schulstufe nehmen bundesweit daran teil. Die Inhalte bestimmen sie jeweils selbst: Klassengemeinschaft, Freundschaft, Liebe sowie Sexualität sind erfahrungsgemäß die für die Jugendlichen spannendsten Themen. Zu diesen arbeiten die Begleitpersonen mit unterschiedlichen pädagogischen Methoden gemäß den Prinzipien Wertschätzung, Ganzheitlichkeit, Freiwilligkeit und Vertraulichkeit, erklärte die KJÖ-Vorsitzende Sophie Matkovits. "Orientierungstage" fördern den respektvollen Umgang miteinander und erweitern die soziale Kompetenz, weiß auch Maria-Theres Böhm vom Wiener Don-Bosco-Haus.
Gearbeitet wird grundsätzlich außerhalb des Schulgebäudes, z.B. in Bildungshäusern oder Jugendzentren. "Wir wollen den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, eine Weile aus dem Schulalltag und aus den dort herrschenden Rollenzuschreibungen auszusteigen, um sich in der Klasse ein Stück weit neu bzw. anders kennenzulernen", erläuterte Böhm.
Für die Begleitpersonen hat die Katholische Jugend ein spezifisches Ausbildungsprogramm entwickelt. Allein heuer waren 53 Orientierungstageleiter in diese Qualifizierung eingebunden.
(Informationen: http://www.orientierungstage.at)