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"Auschwitz spielt in Theologie kaum noch eine Rolle"

Wiener Dogmatiker Tück im "Kathpress"-Interview: "Die Lektion, die Auschwitz der Theologie ins Stammbuch schreibt, ist jene, nicht allzu 'gottprotzig' daher zu kommen"

27.01.2015

Die Erinnerung an die mit dem Namen Auschwitz verbundene Judenvernichtung spielt in der christlichen Theologie kaum mehr eine nennenswerte Rolle. Zu diesem nüchternen Befund kam der Wiener Theologie Jan-Heiner Tück im Gespräch mit "Kathpress" aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers.

 

Zwar sei es seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) zu einer Sensibilisierung in der Theologie für Fragen des Judentums gekommen, auch habe es etwa mit der "Neuen Politischen Theologie" eine theologische Schule gegeben, die eine dezidierte "Theologie nach Auschwitz" betrieben habe - spätestens mit "09/11" habe sich jedoch die Debattenlage dahingehend verändert, dass nun andere Fragen in den Vordergrund gerückt seien.

 

Zugleich plädierte Tück für eine neue Würdigung der "Theologie nach Auschwitz": "Die Lektion, die Auschwitz der Theologie ins Stammbuch schreibt, ist jene, nicht allzu 'gottprotzig' daher zu kommen und vorschnelle Antworten auf geschichtliche Leidenserfahrungen zu geben."

 

Eine der Lehren aus der Shoah müsse etwa sein, dass es keine geschichtsunsensible Theologie mehr geben dürfe - eine Tendenz, die er gerade in seinem eigenen Fach, der Dogmatik, mit Sorge feststelle. Eine geschichtssensible Gottesrede sei stets eine Gottesrede, die die "Leerstellen der Gottesferne zur Sprache bringt, die abgründigen Erfahrungen von Trauer und Verlust, die Erfahrungen der Gebrochenheit des Gottesbildes angesichts realer Leidenserfahrungen", so Tück.

 

Auch Klagen und Verstummen ist Gebet

 

Konkret sieht Tück fünf Anstöße für eine heutige "anamnetische Christologie nach Auschwitz": Zum einen sei es notwendig, in der christlichen Gebetssprache wieder neu die Tradition der Klage, des Schreis und des Verstummens vor der Erfahrung der Gottferne in der Geschichte in Erinnerung zu rufen. "Ein Gebet, in dem der Betende seine Wirklichkeit uneingeschränkt vor Gott zu bringen versucht, würde letztlich halbiert und ausgehöhlt, wenn Zweifel und Fragen in ihm keinen Ort haben dürften."

 

Ein weiterer Anstoß liege darin, "dem Schrei nach Gott und dem Verstummen der Opfer in der Christologie mehr Raum zu geben". Jesus selber habe sich schließlich mit den Opfern solidarisiert, indem er die eigene Gottverlassenheit am Kreuz herausgeschrieen habe.

 

In diesem Sinne gelte es weiters auch das Jude-Sein Jesu theologisch zu würdigen und zugleich die kirchliche "sündentheologische Engführung" zu revidieren: So müsse sich die Theologie von einer Fokussierung auf die "Erlösung aus den Abgründen von Sünde und Schuld" lösen und stärker die Frage nach der "Rettung der unschuldig leidenden Opfer" in den Mittelpunkt rücken.

 

Antijudaistische Hypothek aufarbeiten

 

Schließlich sei es eine bleibende Aufgabe christlicher Theologie nach Auschwitz, die eigenen Traditionsbestände von den "antijudaistischen Hypotheken" aufzuarbeiten: "Ohne Reinigung des Gedächtnisses, ohne den Schmerz der Reue über soviel Hass und Verachtung der Juden im Namen Jesu Christi, des Messias Israels, lässt sich die Glaubwürdigkeit im christologischen Diskurs nicht wiederherstellen."

 

Gerade im Blick auf diesen Punkt müsse auch die Erklärung "Nostra Aetate" des Zweiten Vatikanischen Konzils gewürdigt werden, so Tück, die erstmals in der Kirchengeschichte den Blick vom historischen Judentum auf das reale, zum Christentum koexistente Judentum gelenkt hatte. Die Erschütterung über Auschwitz habe maßgeblich dazu beigetragen, dass es zu dieser Erklärung gekommen ist.

 

Holocaust-Opfer bewegte Johannes XXIII.

 

Dabei sei aber zu beachten, dass eine solche Erklärung nicht etwa von den Bischöfen im Vorfeld des Konzils dem Papst empfohlen wurde, sondern umgekehrt sie erst auf Betreiben von Papst Johannes XXIII. zustande kam.

 

Ausschlag gab dabei laut Tück eine Begegnung des Papstes mit dem jüdischen Historiker Jules Isaac, der selbst der Shoah nur knapp entkommen war. Isaac habe dem Roncalli-Papst drei Punkte mit auf den Weg ins Konzil gegeben: Zum einen möge die Kirche mit den antijüdischen Klischees in ihrer Verkündigung aufräumen; zum zweiten solle man christlicherseits aufhören, die jüdische Diaspora als Strafe für den "Gottesmord" zu betrachten und schließlich solle man christlicherseits nicht länger das Judentum für den Tod Jesu verantwortlich machen. "Diese Begegnung mit dem Juden Isaac hat den Papst so beeindruckt, dass 'Nostra Aetate' auf den Weg gebracht wurde - ein bis heute zentraler Markstein im christlich-jüdischen Dialog", so Tück.



Quelle: kathpress
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