
Lehrgang interreligiöse Zusammenarbeit
Theorie und Praxis des interkulturellen und interreligiösen Dialogs verbindet ein neuer Lehrgang, der am kommenden Wochenende in Salzburg startet. Unter dem Titel "Brücken bauen" will das Angebot die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener Religionen, besonders zwischen Christen und Muslimen, aber auch mit Menschen ohne religiöses Bekenntnis fördern.
Zielgruppe des Lehrgangs sind professionell oder ehrenamtlich Engagierte, die in ihrer Arbeit die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener Religionen und Weltanschauungen fördern. In fünf Modulen befassen sie sich von 28. Februar bis Ende Mai mit Themen wie "Geschlechterrollen in Islam und Christentum" oder "Interreligiöse Begegnung im Konflikt". Vermittelt wird nicht nur Wissen zu wesentlichen Themenbereichen. Durch praktische Zusammenarbeit sollen die Teilnehmer "ein vertieftes Verständnis vom religiösen Denken und dem religiös-kulturellen Entstehungskontext der christlichen und muslimischen Glaubensgemeinschaft gewinnen", wie es in der Ausschreibung heißt.
Die fünf ganztägigen Einheiten mit Referenten wie dem katholischen Theologen Franz Gmainer-Pranzl, dem Politologen Farid Hafez oder der Migrationsforscherin Paloma Fernandez de la Hoz sind auch einzeln belegbar. Organisiert wird der Lehrgang von der "Plattform für Menschenrechte" im Verbund mit Katholischer Aktion, Muslimischer Jugend, Evangelisch-methodistischer Kirche sowie der Universität Salzburg und dem Integrationsbüro der Stadt Salzburg (Info und Anmeldung: www.menschenrechte-salzburg.at, Tel. 0662-451290-14).