
Österreichs Klöster öffnen die Pforten
Mehr als 740 Kirchen in ganz Österreich zwischen dem Bodensee und dem Neusiedlersee öffnen am Freitag, 29. Mai, wieder ihre Türen zur "Langen Nacht der Kirchen" - und auch Österreichs Ordensgemeinschaften sind dabei breit vertreten. Die Bandbreite der von den Ordensgemeinschaften initiierten Veranstaltungen reicht von "klassischen" Gottesdiensten und Andachten über Filmpräsentationen, Führungen, Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und Konzerten bis hin zum Angebot des meditativen Tanzens. Bereits am Nachmittag beginnt vielerorts ein buntes Kinder- und Familienprogramm.
In der Erzdiözese Wien laden die Franziskaner von 20.30 bis 22 Uhr zu einer Diskussion zum Thema "Kontrollverlust? - Religion und Gesellschaft und Europas Friedensvision nach 1945". Es diskutieren der Politikwissenschaftler Anton Pelinka, der Religionswissenschaftler Raul Kneuker, die Theologin Regina Pollack und der Guardian des Wiener Franziskanerklosters Felix Gradl. In der Spitalskirche Orthopädisches Spital Speising singt von 18 bis 19.30 Uhr der Mitarbeiterchor geistliche und weltliche Lieder in vielen Sprachen. Die Pfarrjugend der Salvatorianer-Pfarre zu den Hl. Aposteln lädt von 19 bis 23.55 Uhr zu einem Austropop- und Schlagerheurigen.
In der Diözese Linz öffnet ab 14 Uhr der Klostermarkt am Linzer Domplatz seine Pforten. Ordensgemeinschaften aus Österreich und Bayern bieten bis 24 Uhr am Markt ihre Waren feil. Die Klosterkirche der Elisabethinen widmet die "Lange Nacht" von 20 bis 21 Uhr der Mystik des Alltags in Worten und Klängen. Das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian präsentiert von 20 bis 22 Uhr Texte und Musik rund um die Basilika mit dem Ensemble Ars Antiqua Austria.
Zu einer Führung durch die Basilika zur Unbefleckten Empfängnis wird von 19 bis 20 Uhr in der Diözese Eisenstadt geladen. In der Kapelle zum Hl. Stephan im Haus St. Stephan in Oberpullendorf stellen von 18.30 bis 20 Uhr Provinzoberin Consolata Supper und Provinzvikarin Johanna Vogl Spiritualität, Auftrag und Wirken der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser vor.
Der Kapuzinerkonvent in Klagenfurt öffnet von 18.30 bis 21 Uhr seine Klosterbibliothek für Führungen. Im Konvent der Elisabethinen kann von 17.30 bis 20 Uhr die historische Apotheke der Erzherzogin Maria Anna besichtigt werden.
In der Diözese Innsbruck werden auf dem Friedhof der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern in Zams von 21 bis 22 Uhr die Lebensgeschichten ausgewählter auf dem Friedhof bestatteter Menschen erzählt. Der Kirchenraum im Franziskanerkloster wird zur "Langen Nacht" mit künstlichem Licht minimal ausgeleuchtet und so zu einem besonderen Erlebnis. Die Kirche ist zwischen 20 und 21 Uhr für Besichtigungen geöffnet.
Ausgewählte Klostergärten öffnen im Rahmen der "Langen Nacht" von 18 bis 19:30 Uhr in der Diözese Graz-Seckau ihre Pforten. Besichtigt werden können die Gärten der Minoriten in Graz, der Barmherzigen Brüder und der Klausurtrakthof des Franziskanerklosters. Die "VinziWerke" laden zwischen 16:30 und 20 Uhr unter dem Titel "Auf den Spuren der Nächstenliebe" zu einer "Tour d´amour" in drei ihrer Einrichtungen.
Eine Schnitzeljagd durch das Kloster soll von 18:30 bis 21:30 Kindern das Leben als Mönch und die Geschichte des Stiftes Zwettl näher bringen. In der Diözese Feldkirch lädt die Dominikanerkirche Feldkirch von 18 bis 19 Uhr zum meditativen Tanz. Das Kapuzinerkloster in Salzburg lädt von 20.30 bis 21.30 Uhr zu einem geistlichen "Gesprächskonzert". In der Stiftskirche St. Peter in Salzburg wird von 20.30 bis 22 Uhr das "Te Deum" von Antonin Dvorak und "Wie der Hirsch schreit" von Felix Mendelssohn-Bartholdy zur Aufführung gebracht.
Quelle: Kathpress