Orden wollen Social Media stärker nutzen
Österreichs katholische Orden wollen in Zukunft die Möglichkeiten der Sozialen Medien aktiver nutzen. Ein Schritt dazu war der Social Media-Tag, den das Medienbüro der Ordensgemeinschaften am Donnerstag im Linzer Wissensturm veranstaltete. Unter dem Motto "Mobile first!" diskutierten Medienverantwortliche von Ordensgemeinschaften, -schulen und -spitälern über Trends und Möglichkeiten der Online-Kommunikation.
Über die heutigen Trends und Möglichkeiten der Webkommunikation referierte der frühere Onlinemarketing-Chef der Diözese Linz, Stefan Greifeneder, der seit 2010 beim Linzer Softwareunternehmen ruxit.com tätig ist. Der Internetexperte informierte über die derzeitige Mediennutzung in Österreich und den Folgen für die Öffentlichkeitsarbeit, wobei Facebook und Twitter als die relevantesten "Player" der Social-Media-Szene dargestellt wurden.
Um junge Nutzer anzusprechen, müsse man verstärkt auf Videoinhalte sowie Messenger- und Chatprogramme setzen, verdeutlichte Greifeneder. Er riet den anwesenden Ordensvertretern zudem zur genauen Definierung der Zielsetzung ihrer digitalen Präsenz, welche im Idealfall stets "ident mit dem Ziel der Organisation" sein müsse. Betreiber sollten auf Social Media zudem stets auf die Sicht ihrer Nutzer und Dialog achten, womit weder "Marketing-Blabla" noch bloße Eigenansichten gestattet seien.