
Erstmals seit 1954 Papstgebet am Petersplatz
Erstmals seit mehr dem Jahr 1954 - das sind mehr als sechs Jahrzehnte - feiert ein Papst das Fest Mariä Himmelfahrt am Samstag auf dem Petersplatz. 2013 hatte Franziskus das mittägliche Mariengebet noch wie seine Vorgänger in der Sommerresidenz Castel Gandolfo gesprochen; vergangenes Jahr befand er sich auf seiner Reise in Südkorea. Anders als seine Vorgänger verzichtet Papst Franziskus auf die traditionellen Sommeraufenthalte in den Albaner Bergen südlich von Rom. Am 15. August 2013 kam er nur für einige Stunden nach Castel Gandolfo. Franziskus sei aber geprägt von einer tiefen Marienfrömmigkeit, sagte Kardinalvikar Angelo Comastri am Freitag im Gespräch mit Radio Vatikan. "Der Papst drückt seine Verehrung für die Madonna in sehr einfachen Formen aus", so der Vertreter des Bischofs von Rom. Ein besonderes Zeichen für die Bedeutung der Mutter Jesu in Franziskus' Pontifikat sei auch, dass der Papst das bevorstehende Heilige Jahr am 8. Dezember eröffne, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens.