
Caritas vermittelt Wohnraum für Flüchtlinge
Bei der Suche nach leistbarem Wohnraum unterstützt die Caritas der Erzdiözese Wien seit kurzem Asylwerber und anerkannte Flüchtlinge im Rahmen des Projekts "Machbar in Not". Oft scheitere die Wohnungssuche an fehlenden finanziellen Mitteln, unzureichender Sprachkenntnis oder Ängsten in der Bevölkerung. Die kirchliche Organisation agiert im Rahmen des Projekts als Vermittler zwischen Mietern und Vermietern. Ziel ist es, längerfristige Wohnmöglichkeiten zu finden, "damit ein Neustart für die Schutzsuchenden möglich wird", heißt es auf der Caritas-Website.
Gesucht werden Privatpersonen, die Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und Asylwerbern eine abgeschlossene Wohneinheit, also beispielsweise eigenständige Wohnungen, in gutem Zustand und mit der Möglichkeit, einen Mietvertrag abzuschließen, anbieten wollen. Die Wohnraumvermittlung läuft über die Caritas, deren Mitarbeit die Wohnung besichtigten und etwaige Fragen beantworten. Auch Mietkosten und Dauer der Befristung werden über die Caritas geklärt. Ressourcenbedingt könne die Caritas nur bis zur Mietvertragsunterzeichnung begleiten und die Vernetzung mit Beratungsangeboten vor Ort in die Wege leiten.
St. Pölten: Diakonie und Caritas bieten Sprachkurse
In der Diözese St. Pölten bieten Caritas und Diakonie als Vertragspartner des Landes Sprachkurse für anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzbedürftige an. Rund 200 Personen stehen auf der Warteliste, berichteten die "Niederösterreichischen Nachrichten" am Montag. Die Wartezeiten variieren von drei bis vier (Caritas) und zehn bis zwölf (Diakonie) Monaten.
Finanziert werden die Kurse aus Mitteln von EU-Fonds und durch das Arbeitsmarktservice (AMS). Unterrichtet wird bis zum Sprachniveau B1 (Diakonie), das mindestens für den Erwerb einer österreichischen Staatsbürgerschaft benötigt wird, bzw. B2 (Caritas). Die Kurse schließen mit ÖSD-Prüfung (Österreichisches Sprach Diplom) ab. Das Angebot ist für die Flüchtlinge kostenlos.