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Für mehr männliche Pädagogen
Im Kindergartenbereich braucht es mehr männliche Pädagogen. Das war der Tenor der jüngsten Fachtagung der interdiözesanen Arbeitsgemeinschaft (IDA), zu der Fachleute im Bereich der Elementarpädagogik aus ganz Österreich nach Salzburg gekommen waren. 2013/14 arbeiteten laut Statistik Austria 53.520 Kindergartenpädagogen und -pädagoginnen in Österreich, davon nur 1.056 Pädagogen - genau zwei Prozent.
Bernhard Koch, Lektor im Bereich Elementarpädagogik an den Universitäten Innsbruck, Graz und Salzburg präsentierte zentrale Erkenntnis seiner Forschungen: Ein höheres Gehaltsschemata ist demnach für Männer kein Einstiegsgrund in den Beruf. Vielfach geht es bei der Entscheidung, Kindergartenpädagoge zu werden, darum, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen, erläuterte Koch.
Männer würden zudem eher über alternative Ausbildungswege zum Beruf finden. Demnach sei auch der Männeranteil laut Koch an Kollegs für Späteinsteiger höher als an der fünfjährigen Schulform der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik. Folgerichtig müssen zukünftig noch mehr und flexiblere Einstiegsmöglichkeiten für qualifizierte Männer aus alternativen Berufsgruppen geschaffen werden.
Der Interdiözesanen Arbeitsgemeinschaft (IDA) gehören Direktorinnen und Direktoren der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik und Verantwortliche des österreichischen kirchlichen Kindergarten- und Hortwesens an, die sich in regelmäßigen Abständen über zukunftsweisende Fragestellungen im Kindergartenbereich austauschen. Ein Schwerpunkt, dem künftig bei Ausbildung und Berufsbegleitung noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, sind interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen, wie in Salzburg deutlich wurde.
Bernhard Koch, Lektor im Bereich Elementarpädagogik an den Universitäten Innsbruck, Graz und Salzburg präsentierte zentrale Erkenntnis seiner Forschungen: Ein höheres Gehaltsschemata ist demnach für Männer kein Einstiegsgrund in den Beruf. Vielfach geht es bei der Entscheidung, Kindergartenpädagoge zu werden, darum, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen, erläuterte Koch.
Männer würden zudem eher über alternative Ausbildungswege zum Beruf finden. Demnach sei auch der Männeranteil laut Koch an Kollegs für Späteinsteiger höher als an der fünfjährigen Schulform der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik. Folgerichtig müssen zukünftig noch mehr und flexiblere Einstiegsmöglichkeiten für qualifizierte Männer aus alternativen Berufsgruppen geschaffen werden.
Der Interdiözesanen Arbeitsgemeinschaft (IDA) gehören Direktorinnen und Direktoren der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik und Verantwortliche des österreichischen kirchlichen Kindergarten- und Hortwesens an, die sich in regelmäßigen Abständen über zukunftsweisende Fragestellungen im Kindergartenbereich austauschen. Ein Schwerpunkt, dem künftig bei Ausbildung und Berufsbegleitung noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, sind interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen, wie in Salzburg deutlich wurde.
Quelle: kathpress