
Lichterkette zum Gedenken an verstorbene Kinder
Mit einer weltweiten Kerzenlichterkette gedenken Menschen in aller Welt am Sonntag, 13. Dezember, wieder ihrer verstorbenen Kinder, Geschwister und Enkelkinder. Das seit mehreren Jahren auch in Europa zur Tradition gewordene "Worldwide Candle Lighting" geht auf eine Vereinigung verwaister Eltern und ihrer Angehörigen in den USA zurück. Für jedes verstorbene Kind wird dabei um 19 Uhr eine Kerze entzündet und an einem gut sichtbaren Platz platziert. Grundgedanke hinter dieser Idee ist, dass das Licht der Verstorbenen auf immer scheine. Durch die unterschiedlichen Zeitzonen entsteht ein "Band aus Lichtern", das in 24 Stunden einmal um die Erde wandert.
Auch in Österreich werden in vielen Kirchen am dritten Adventsonntag Menschen ihre Kerzen gegen 19 Uhr gemeinsam entzünden. Im Martinsdom in Eisenstadt können Angehörige und alle Menschen, denen dieses Anliegen wichtig ist, bereits am Samstag, dem 12. Dezember, nach der Abendmesse gegen 19 Uhr an einer Gedenkfeier zum "Worldwide Candle Lighting" teilnehmen. Eisenstadt wird damit zum sechsten Mal Teil der "globalen Lichterwelle".
Innsbrucks Diözesanbischof Manfred Scheuer wird anlässlich des Tages um 14 Uhr eine Messe im Dom zu St. Jakob feiern. Bereits am 12. Dezember um 18.30 Uhr sind Betroffene in die Pfarrkirche Hl. Familie in Lienz zu einer Gedenkmesse eingeladen. Das Elternforum der Diözese bietet verwaisten Eltern jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Haus der Begegnung in Innsbruck einen Platz zum Austausch.
In Kärnten laden die Plattform "Verwaiste Eltern" und das Evangelische Bildungswerk für Sonntag in Klagenfurt, Villach, Spittal/Drau, Hermagor, Obermühlbach, Radenthein, St. Ruprecht/Völkermarkt und Wolfsberg jeweils um 19 Uhr zu einer Gedenkstunde ein.
Quelle: kathpress