
Klösterreich
Stiftungsfest im Zeichen der Barmherzigkeit
Barmherzigkeit bedeutet, "gegen die Gleichgültigkeit anzukämpfen." Das hat der Abt des Stifts Kremsmünster, Ebhart Ambros, beim Stiftungsfest am Freitag in der Stiftskirche von Kremsmünster betont. Er verwies auf das von Papst Franziskus am 8. Dezember eröffnete "Jahr der Barmherzigkeit": "Mit dem Jahr der Barmherzigkeit will Papst Franziskus sagen: Gott hat sich als barmherziger, treuer und liebender Gott geoffenbart in Jesus. Seine Barmherzigkeit ist größer als jede Sünde. Niemand kann der Liebe Gottes Grenzen setzen."
Mit Blick auf die Gegenwart stellte der Abt selbstkritische Fragen in den Raum: "Wo bin ich unbarmherzig? Es braucht ein Ringen um Barmherzigkeit, damit Gleichgültigkeit, das Aneinander-Vorbei-Leben oder Mobbing nicht zur Tagesordnung werden."
Unter den zahlreichen Gästen beim Requiem für den Stifter und die Wohltäter und dem anschließend festlichen Mittagessen mit Verlesung der Stiftungsurkunde in lateinischer und deutscher Sprache waren zahlreich Äbte und Oberinnen aus Österreich und Bayern. Der Vorsitzende der Superiorenkonferenz der Männerorden in Österreich, Abtpräses Christian Haidinger, Generalsekretär P. Erhard Rauch sowie die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden in Österreich, Sr. Beatrix Mayrhofer, waren ebenso gekommen wie der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, und der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer.
Kremsmünster ist mit dem Gründungsdatum 777 eines der ältesten Klöster Österreichs. Gründer ist Herzog Tassilo III. von Bayern (gest. 797). Heute zählt der Konvent rund 50 Mönche, die 26 Pfarren betreuen. Eine besondere Kostbarkeit des Stifts ist der Tassilokelch, der um 780 von Herzog Tassilo und seiner Gemahlin Luitpirga gestiftet wurde. Der Kelch wird gewöhnlich in der Schatzkammer des Stiftes aufbewahrt. Nur beim Gottesdienst zum Stiftungsfest findet er bis heute Verwendung.
Mit Blick auf die Gegenwart stellte der Abt selbstkritische Fragen in den Raum: "Wo bin ich unbarmherzig? Es braucht ein Ringen um Barmherzigkeit, damit Gleichgültigkeit, das Aneinander-Vorbei-Leben oder Mobbing nicht zur Tagesordnung werden."
Unter den zahlreichen Gästen beim Requiem für den Stifter und die Wohltäter und dem anschließend festlichen Mittagessen mit Verlesung der Stiftungsurkunde in lateinischer und deutscher Sprache waren zahlreich Äbte und Oberinnen aus Österreich und Bayern. Der Vorsitzende der Superiorenkonferenz der Männerorden in Österreich, Abtpräses Christian Haidinger, Generalsekretär P. Erhard Rauch sowie die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden in Österreich, Sr. Beatrix Mayrhofer, waren ebenso gekommen wie der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, und der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer.
Kremsmünster ist mit dem Gründungsdatum 777 eines der ältesten Klöster Österreichs. Gründer ist Herzog Tassilo III. von Bayern (gest. 797). Heute zählt der Konvent rund 50 Mönche, die 26 Pfarren betreuen. Eine besondere Kostbarkeit des Stifts ist der Tassilokelch, der um 780 von Herzog Tassilo und seiner Gemahlin Luitpirga gestiftet wurde. Der Kelch wird gewöhnlich in der Schatzkammer des Stiftes aufbewahrt. Nur beim Gottesdienst zum Stiftungsfest findet er bis heute Verwendung.
Quelle: kathpress