
Bischof Turnovszky bei großer Weltjugendtagsvesper mit Papst
Tausende Jugendliche und kirchliche Jugendverantwortliche aus 104 Ländern nehmen am Samstag und Sonntag an den diesjährigen Weltjugendtags-Programmpunkten mit Papst Franziskus teil. Das Treffen in Rom steht unter dem Motto "Von Krakau nach Panama". Krakau war Schauplatz des Weltjugendtags (WJT) 2016, Panama-City wird Gasgeber des WJT 2019 sein.
Zum "Interims-WJT" 2017 in Rom sind viele Ausländer bereits am Wochenbeginn angereist, denn die Kurienkardinäle Kevin Farrel (Leiter des neuen Dikasteriums Laien-Familie-Leben) und Lorenzo Baldisseri (Generalsekretär der Bischofssynode) haben zu einem Panama-Vorbereitungstreffen eingeladen, das am Mittwoch eröffnet wurde. Ebenfalls behandelt wird bei dem Forum die Weltbischofssynode im Oktober 2018. Sie hat das Thema Kirche und Jugend.
Österreich ist bei den aktuellen römischen Terminen gut vertreten - mit u.a. "Jugendbischof" Stephan Turnovszky, KJ-Vorsitzender Vera Hofbauer sowie den Verantwortlichen für die Gruppen, die zum Weltjugendtag 2019 kommen werden.
Ein große Rolle spielt bei den Ereignissen das große Weltjugendtags-Kreuz. Es wird bei der Papstmesse am Sonntag auf dem Petersplatz von polnischen Jugendlichen der Jugenddelegation aus Panama übergeben.
Am Samstag betet Papst Franziskus mit den Jugendlichen um 17 Uhr eine Vesper in der Maria-Maggiore-Basilika. Gestaltet wird das Abendgebet mit Jugendlichen aus der ganzen Welt sowie den "Jugendbischöfen" - darunter Stephan Turnovszky - von den Jugendlichen aus Rom und der umliegenden Region Latium.
Junge Menschen sind auch das Thema des weltweiten Gebetsanliegens des Papstes, zu dem die vatikanische Mediensekretariat jeweils ein eigenes Video produziert. Das viel beachtete April-Video steht im Zusammenhang mit dem Treffen in Rom. Es zeigt eine junge Frau, die einen Rucksack packt und in die Welt hinausgeht. "Überlasst es nicht den anderen, Protagonisten der Veränderung zu sein", sagt der Papst im Video: "Ihr, die jungen Leute, haltet die Zukunft in der Hand. Ich bitte euch, für eine bessere Welt zu arbeiten."
"Es ist eine Herausforderung, nimmst du sie an?", so die anschließende Frage von Franziskus. Gezeigt wird dabei in dem Video, wie die junge Frau mit anderen zusammenarbeitet. Sie legen sich orange Rettungswesten und steigen in ein Boot, um in Seenot geratene Bootsflüchtlinge zu retten. In Österreich - aber auch in anderen EU-Ländern - hatte es vor kurzem um diese Form der Hilfe eine heftige politische Kontroverse gegeben.
Quelle: kathpress