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Bischof Hermann Glettler / Portraits / Interview Tiso mit Gilbert Rosenkranz  / Diözesanhaus, / 30.10.2017 / Diözese Innsbruck/Vanessa Weingartner-Rachlé
Diözese Innsbruck/Vanessa Weingartner-Rachlé

Glettler will Wiederverheirateten Weg mit Kirche vorschlagen

Innsbrucker Bischof in "Furche" und "Tiroler Tageszeitung": Angebote für Aufarbeitung und "größtmögliche Versöhnung" schaffen

21.12.2017

Der neue Innsbrucker Bischof Hermann Glettler will in seiner Diözese konkrete Schritte zur Integration von wiederverheirateten Geschiedenen einleiten. Viele Betroffene erwarteten in ihrer Krise oder nach dem Zerbrechen ihrer Ehe nichts mehr von der Kirche, sondern erlebten nur eine verletzende Sanktionierung ihrer persönlichen Entscheidung. Angesichts dieser "Kränkung" müsse die Kirche eine "effektive Kehrtwende machen, um Vertrauen wiederzugewinnen", sagte Glettler im Interview mit der Wochenzeitung "Die Furche". Es handle sich dabei um "kein Randthema".

 

Für in zweiter Ehe verheiratete Paare brauche es Angebote einer "qualitätsvollen, gut strukturierten Begleitung", betonte der Tiroler Bischof. Die Kirche könne etwa in der Fastenzeit "Räume schaffen zum Erzählen, wie es zum Scheitern der ersten Beziehung gekommen ist". Lernerfahrungen aus der Krise sollten hier reflektiert werden, da diese für das Gelingen der neuen Beziehung wichtig seien. Auch gelte es auf das vom Zerbrechen der Ehe betroffene Umfeld zu blicken, sowie auf den Umgang der Bibel mit Scheitern und Neubeginn. Umsetzen könnte dies ein geschultes Team in jedem Dekanat, ergänzte Glettler in einem weiteren Interview in der Tiroler Tageszeitung (TT, 21.12.). "Ich möchte den Wiederverheirateten einen Weg mit der Kirche vorschlagen."

 

Als Ziel dieses Weges bezeichnete Glettler - wiederum in der "Furche" - die "größtmögliche Versöhnung", wobei er dem Paar die Frage des Kommunionempfangs dann freistellen wolle. Für den bewussten Empfang gebe es gute Gründe, blicke man auf die Lebenspraxis von Jesus, jedoch ebenso für den bewussten Verzicht: "Er könnte Zeichen einer geistlichen Solidarität mit jenen Menschen sein, die durch das konkrete Zerbrechen der Ehe betroffen waren, oder an den Folgen eines anderen Scheiterns zu tragen haben. Damit geht es nicht mehr um eine bloß akzeptierte Sanktion." Dasselbe beabsichtige im Grunde auch Papst Franziskus mit dem von ihm vorgeschlagenen Dreischritt "Begleiten - Unterscheiden - Integrieren".

 

Die Kommunion immer ein Geschenk, "niemand hat ein Recht darauf", so Glettler in der TT. "Es geht nicht um ein bloßes Stück Brot, sondern es ist Jesus selbst, der sich schenkt. In dieser radikalen Einfachheit macht sich Gott zum Geschenk für den Menschen!" Das sei vergleichbar mit Weihnachten, wo Gott auf berührend einfache Weise im Kind in der Krippe selbst anwesend sei. Zum Geburtsfest Christi solle man sich beschenken lassen, "inmitten einer nervösen Gesellschaft mit einem Frieden, den man selbst nicht machen kann". Wer Jesus aufnehme, werde "aufmerksamer, couragierter und gewaltfreier" und zum "Gestalter einer neuen Welt".

 

Verarmung durch Gleichschaltung

 

"Überrascht und wirklich irritiert" äußerte sich Glettler in der "Furche" über die Öffnung der Ehe für Homosexuelle durch den Verfassungsgerichtshof. Ihn ängstige der "Furor der Gleichschaltung", sagte er. "Mich wundert, dass gerade diejenigen, die jahrzehntelang für Diversität und für die Akzeptanz des Andersseins gekämpft haben, jetzt mit so einer Vehemenz auf Gleichschaltung drängen", so der Innsbrucker Bischof. Die Ehe von Mann und Frau sei die wertvolle kleinste Zelle der Gesellschaft, die Kindern das Leben schenkt. Durch die Gleichstellung von Ehe und Familie auf der Symbolebene mit allen anderen Formen von Partnerschaft werde die Gesellschaft "ärmer".

 

Eindringlich mahnte Glettler vor einem Verschließen der Kirche vor der säkularen Welt. "Wir leben im Heute Gottes", so der Bischof. Die Kirche sei zwar kein "Oberlehrer" oder ständiger Kommentator der Tagespolitik, müsse aber bei Grundsatzfragen oder der Missachtung der Menschenwürde bestimmter Gruppen wie etwa der Ausländer oder sozial schwacher Menschen aufmerksam und anwaltschaftlich auftreten. Werde bei einer dem Evangelium entgegengesetzten Entscheidung eine Linie überschritten, müsse dies ein Bischof mitunter einmahnen. "Wenn die sozial Schwachen oder Fremden im Land als die eigentliche Bedrohung unseres Wohlfahrtsstaates gebrandmarkt werden, dann ist es soweit", so Glettler. Grundsätzlich sei jedoch auch "Respekt und Hoffnung auf eine gute Regierungsarbeit" vonnöten.

 

Als Bischof sei er Anwalt zugleich der Tradition wie auch des Aufbruchs und müsse "vorangehen", so Glettler zu innerkirchlichen Debatten. An der Diözese Innsbruck schätze er die große Pluralität:

 

Kirche lebt von ihrer Vielfalt und nicht als Monokultur. Es muss unterschiedliche spirituelle Zugänge und Positionen geben dürfen.

 

Wichtig sei, einander zu vertrauen und der "positive Verdacht, dass auch die andere Position eine Antwort auf einen bestimmten Anruf Gottes ist". Glettler warnte jedoch sowohl vor der "Verklärung der Tradition" wie auch vor Druck durch bloßes "Abarbeiten der klassischen heißen Eisen", da letztere eher nicht über das zukünftige Wohl der Kirche entscheiden würden. Nötig seien hier keine Denkverbote, wohl aber Ehrlichkeit und Geduld; die Kirche solle - etwa in der Zölibatsfrage - nicht in eine "extreme Zerreißprobe" geführt werden.

 

Erste Tirol-Lektion geschafft

 

In der "Tiroler Tageszeitung" äußerte sich Glettler rückblickend dankbar über seine Bischofsweihe am 2. Dezember. Die Feier in die Innsbrucker Olympiahalle sei zu einem "Fest des Glaubens" und einem "Signal, dass die Kirche von Tirol etwas bewegen kann" geworden, sowie auch zu einem Zeichen der Lebendigkeit: "Die Leute haben nicht gemerkt, dass wir drei Stunden zusammen waren. Wenn etwas in sich lebendig ist, vergeht die Zeit ganz schnell." Das bunte Programm - mit vielen Kindern und Jugendlichen, Alphornbläsern bis hin zu afrikanischen Trommelrhythmen - sei "keine Show, sondern Ausdruck der Vielfalt der Kirche Tirols" gewesen.

 

Er selbst habe in den vergangenen Wochen durch viele Besuche in der Diözese "'Tirol lernen' Lektion 1" bereits absolviert, müsse aber erst lernen, "nicht mehr wie ein Vorstadtpfarrer zu agieren, sondern als Bischof - im Bewusstsein einer doch etwas größeren Verantwortung", bekannte Glettler. Die 17 Jahre als Pfarrer am Grazer Stadtrand hätten ihn geprägt, wenngleich er von seinem Jahr als Bischofsvikar nun immerhin wisse, "wie es im Maschinenraum einer Diözese ausschaut".

 

 

Quelle: kathpress

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