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Foto Jack Haijes, Jack Haijes

Scheuer: Religion kann Krieg und Gewalt umgestalten

Linzer Diözesanbischof bei Schlossgesprächen in Zell an der Pram: Friedensstiftendes Potenzial wird zu wenig wahrgenommen

17.04.2018

Die Religionen haben nach den Worten von Bischof Manfred Scheuer in der Geschichte und Gegenwart für den Frieden enorme Dienste geleistet, die jedoch meist übersehen werden. Zwar treffe es zu, dass Religionen bisweilen "massiv" mit Krieg und Gewalt, Hass und Eifersucht zu tun hätten. Sie seien aber nicht deren Ursache, sondern könnten vielmehr dazu dienen, diese umzugestalten, sagte der Linzer Diözesanbischof am Wochenende bei den dreitägigen "Schlossgesprächen" in Zell an der Pram, die sich dem Thema "Religionen - friedfertig oder gewalttätig?" widmeten.

 

Das friedenstiftende Potenzial werde von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, da die Medienlogik stets auf Gewalt, Krieg und Schrecken richte, so der Bischof. Als Beispiel nannte Scheuer die nach Ende des Bosnienkrieges erfolgte Ehrung von Imamen, serbisch-orthodoxen und katholischen Bischöfen, denen es gelungen war, in Teilen Bosnien-Herzegowinas durch Zusammenschluss der Religionsgemeinschaften die Ausbreitung des Krieges auf eine ganze Region zu verhindern. In der Berichterstattung habe sich keine Zeile darüber gefunden. "Der Friede ist nicht spektakulär genug, er lässt keine reißenden Fotos machen", beobachtete Scheuer.

 

Jeder Religion habe in ihrer Beziehung zu Krieg und Gewalt Zweideutiges aufzuweisen, wie etwa zugleich ein Tötungstabu und "heilige Ausnahmen", hielt der Bischof fest. Dass Religion fallweise zu Konflikten führe, komme daher, dass sie so wie die Familienbeziehung oder die Intimität eine besonders sensible Zone des Menschen anspreche. Höchste Sinnerfahrung und Glück, die besten moralischen Leistungen oder Trost und Selbstfindung seien in diesen "Zonen" erfahrbar, zugleich aber auch große Ängsten, Sorgen und Verletzbarkeiten. Auch "gefährliche Motive" könnten diese Lebensbereiche freisetzen. Man solle sie deshalb nicht ablehnen, sondern müsse sie besonders schützen.

 

Pervertierte Formen Boden entziehen

 

Mitunter würden jedoch Religion wie auch Intimität, Familie und Familienehre nur als Wort benutzt, um Rachebedürfnisse oder Gewalt zu legitimieren, sagte Scheuer. Menschen "erfinden quasi einen heiligen Auftrag für das Verlorene, das sie sich mit Gewalt zurückholen wollen, für den Krieg, den sie führen wollen, und geben sich selbst einen religiösen Anstrich". Unwahre, "scheinbare" Religion werde so für gänzlich unreligiöse Zwecke in Anspruch genommen. Die Religionsgemeinschaften stünden in der Pflicht, derartige Entwicklungen und "pervertierte" Formen früh zu delegitimieren, auch wenn es nicht immer gelingen werde, sie zu verhindern.

 

Friede sei nur durch die Verteidigung und Förderung der menschlichen Grundrechte möglich, verwies der Linzer Oberhirte auf die Enzyklika "Pacem in terris" von Papst Johannes XXIII. Kirchen und Religionsgemeinschaften seien dabei besonders in der Pflicht, nicht von anderen Menschen bestimmte religiöse Überzeugungen zu "fordern", sondern im Gegenteil die Gewissensfreiheit zu schützen - "also auch den anderen glauben achten und als Möglichkeit offenhalten", hob der Linzer Oberhirte hervor. "Als Christ darf man Atheisten oder Moslems nicht die Fähigkeit zum Guten und das gute soziale Zusammenleben absprechen, aber das gilt auch für den Beitrag des Christentums zu den allgemeinen Werten und zum sozialen Gefüge." Auch für sich selbst dürfe man freilich denselben Respekt erwarten.

 

Als weiteres friedensförderndes Potenzial der Religionen hob Scheuer den Einsatz für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Armen hervor. Krieg müsse im Wesentlichen präventiv bekämpft werden, wobei es freilich eine "massive Diskrepanz" zwischen den Militäreinsätzen und den Hilfsmaßnahmen gebe: "Die humanitäre Hilfe steht meist in keinem Verhältnis zum Aufwand der militärischen Mittel. Der größte Teil der Intelligenz wird nach wie vor in Waffensysteme und Rüstung investiert, statt diese Intelligenz für die Entwicklung der armen Völker einzusetzen. Die Armen hungern nicht, weil wir zu viel essen, sondern weil wir zu wenig denken", so der Bischof. Auch die von Papst Franziskus geforderte "Kultur der Solidarität und des Mitgefühls" in der Gesellschaft müsse von der Religion forciert werden.

 

Öffnung der Islamischen Theologie

 

Neben Scheuer referierte bei den Schlossgesprächen in Zell an der Pram u.a. der Islamische Theologe Mouhanad Khorchide. Auch der in Münster lehrende Religionspädagoge kritisierte, dass Religion - in diesem Fall der Islam - in vielen islamischen Ländern für politische Zwecke eingespannt werde. Er sehe jedoch auch leicht positive Anzeichen für eine gegenläufige Entwicklung, wie etwa in Ägypten oder Saudi-Arabien. Auch die islamische Theologie öffne sich langsam zu mehr Akzeptanz von anderen Religionen. Workshops, Diskussionen und eine Ausstellung zum Projekt "Weltethos" rundeten das Programm ab.

 

 

Quelle: kathpress

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