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Kerzendeposition beim Mahnmahl am Judenplatz. Mechaye Hametim - Gedenken an die antij?dischen Novemberpogrome von 1938
Franz Josef Rupprecht

Pogromgedenken: Bischöfe fordern "Nächstenliebe first!"

Kirchenspitzen des Burgenlandes, Zsifkovics und Koch, in gemeinsamem Hirtenbrief: "Zu viele Christen verhielten sich 1938 nicht christlich, als es darauf angekommen wäre"

30.10.2018

Bischof Ägidius Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch haben an die Pogrome gegen Burgenlands Juden im Jahr 1938 erinnert und zu mutigem Einsatz für die Menschenwürde heute aufgerufen. Zum 80-Jahr-Gedenken der Novemberpogrome der Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 veröffentlichten sie einen gemeinsamen Hirtenbrief, den sie am Dienstag bei einer Gedenkveranstaltung in Eisenstadt Oberrabbiner Arie Folger überreichten. "Zu viele Christen verhielten sich damals nicht christlich, als es darauf angekommen wäre", heißt es darin. Es gelte, "die unselige Tradition des Schweigens zu überwinden und eine Haltung des mahnenden Gewissens zu vertreten".

 

Hirtenbrief als pdf herunterladen

 

Bei den Novemberpogromen von 1938 wurden im gesamten Deutschen Reich binnen weniger Tage hunderte Menschen ermordet und an die 30.000 Juden in Konzentrationslager gebracht, darunter 6.500 österreichische Juden. 1.400 Synagogen, Gebetsräume und Versammlungsorte sowie tausende jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe wurden zudem zerstört. Die beiden Spitzen der katholischen und der evangelischen Kirche des Burgenlandes äußerten sich "betroffen, dass unsere christlichen Kirchen und ihre Mitglieder so viel schuldig geblieben sind". Bis auf wenige Ausnahme habe man trotz aller Ahnungen oder teils Mitwissen geschwiegen, und auch im Burgenland seien von ursprünglich zwölf jüdischen Gemeinden heute keine mehr vorhanden.

 

Gegen die Kultur des Schweigens, Verdrängens und Vergessens gelte es aufzustehen: Alles komme irgendwann wieder an die Oberfläche und jeder Scheinfriede werde später durch unangenehme Zwischentöne gestört, weshalb sich auch das Burgenland nach der eigenen Verantwortung fragen müsse. "Wo sind sie geblieben, die vielen Juden, die Roma und Sinti, die politisch Verfolgten, die Behinderten, die Regimekritiker, die Andersdenkenden und sonstigen 'Lebensunwürdigen'?" Der Bischof und der Superintendent erneuerten ihren Aufruf an die Dörfer, Mahnmale für Diskriminierte, Verfolgte und Ermordete zu richten. Eine "ehrliche Erinnerungskultur" und öffentliche Zeichen der Reue und Aufarbeitung seien notwendig für den "gesellschaftlichen Heilungsprozess".

 

Gesellschaftlicher Heilungsprozess nötig

 

Nötig sei diese Heilung auch deshalb, da sich nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Kirchen durch das "große christliche Versagen von einst" selbst erheblich und nachhaltig beschädigt hätten, befanden die beiden Ökumene-Spitzen. Heutige Probleme wie die "Vergreisung" der Kirchen und ihre fehlende Attraktivität für Jugendliche, die "schwache kulturelle Ausstrahlung", fehlender Mut zum öffentlichen christlichen Zeugnis, "Minimalismus in der Aneignung und Weitergabe des Glaubensschatzes" sowie das Ausgebranntsein vieler kirchlicher Amtsträger sei möglicherweise auch darauf zurückzuführen.

 

Umso entschiedener gelte es deshalb heute aufzutreten gegen Ausgrenzung und Diskriminierung der Gegenwart, schrieben Zsifkovics und Koch. Besonders gegen verbale Verrohung sei der Einsatz nötig, denn: "Am Anfang jeder Diktatur steht der Missbrauch des Wortes. Und wenn einmal das Wort gefallen ist, dann fällt das Denken und dann fällt auch der Mensch." Slogans wie "Österreich den Österreichern" oder "America first" seien herabwürdigend und "zutiefst unchristlich". Jesus habe stattdessen die Formel "Nächstenliebe first!" hinterlassen und "nicht mit dem Blut anderer, sondern mit seinem eigenen Blut ins Stammbuch der Menschheit geschrieben".

 

Die Kirchen wollten heute lautstark reagieren, "wenn unsere politischen Vertreter dort schweigen, wo man nicht schweigen darf", erklärten die burgenländischen Kirchenführer mit einem Verweis auf die Migrations- und Flüchtlingsfrage: Der christlich-humanistische Pegelstand Europas könne man darin ablesen, dass die Staaten zum Großteil eine solidarische Lösung hartnäckig ablehnten, Grund- und Freiheitsrechte einschränkten zum "Schutz der eigenen Leute" unter Inkaufnahme von Toten in der Ferne, sowie besonderes durch den Wohlstand auf Basis eines auf Ausbeutung von Mensch und Natur beruhenden globalen Wirtschaftssystems.

 

Quelle: Kathpress

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