Pfarrer Gump neuer Bundespräses für "Kolping Österreich"
Wien, 23.10.07 (KAP) Generationswechsel bei "Kolping Österreich": Bei der jüngsten Bundeskonferenz in Wien wurde der Pfarrer von Schwechat, der 37-jährige Gerald Gump, zum Bundespräses des im Jahre 1852 gegründeten katholischen Verbandes gewählt. Damit findet bei "Kolping" die Ära des 73-jährigen Langzeit-Präses Prof. Ludwig Zack ihren Abschluss. Schon im Vorjahr hatte die Sozialwirtin Christine Leopold als Präsidentin die operative Leitung des Sozialverbandes übernommen, nun liegt auch die Verantwortung für den pastoralen Bereich in neuen Händen.
In einem ersten Statement betonte Gump seinen Respekt für die Leistungen seines Vorgängers. Mit "Kolping" fühlt sich der Pfarrer von Schwechat auf gleicher Wellenlänge, "hier wir dort" würden sich die Menschen um einen hohen "sozialen Grundwasserspiegel" bemühen. Den sozialen Einsatz, wie er bei "Kolping" gelebt wird, sieht Gump als wesentliche Aufgabe jedes Christen.
Ludwig Zack ist froh über seinen Nachfolger: "Durch seine pastorale und soziale Arbeit in einer der lebendigsten Pfarren Österreichs bringt er die besten Voraussetzungen mit, dass die 'Kolping'-Arbeit auch künftig von der Kraft ihrer Mitte durchdrungen bleibt - dem Auftrag Jesu, für die Menschen da zu sein".
Auch "Kolping"-Präsidentin Christine Leopold betonte: "Uns war wichtig, dass der neue Bundespräses Erfahrungen aus dem aktiven Leben einer Pfarre mitbringt". Damit sei einer der wichtigsten Grundsätze des selig gesprochenen rheinischen Priesters Adolph Kolpings, des Gründers des Verbandes, erfüllt: "Aus der Kirche holen wir uns die Kraft, um in die Gesellschaft hineinzuwirken".
Den Statuten von "Kolping Österreich" entsprechend beträgt die Amtszeit des Bundespräses fünf Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Ludwig Zack wurde von den Delegierten der Bundeskonferenz per Akklamation zum "Ehrenpräses" ernannt. (ende)