6. Jänner: "Missio" sammelt für Priesterausbildung
Durch die traditionelle weltweite "Missio"-Kirchensammlung wird Priesteramtskandidaten in den Ländern des "Südens" die theologische und pastorale Ausbildung ermöglicht
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Wien (KAP) Am "Dreikönigstag", dem 6. Jänner, wird bei allen katholischen Gottesdiensten in Österreich für die Päpstlichen Missionswerke ("Missio"-Austria) gesammelt. Mit dem gespendeten Geld wird die Priesterausbildung in den Ländern des "Südens" - in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien - unterstützt. "Nichts kann den Dienst der Priester im Leben der Kirche ersetzen", zitierte "Missio"-Nationaldirektor Msgr. Leo Maasburg in einer Aussendung Papst Benedikt XVI.
Durch die weltweite "Missio"-Kirchensammlung wird Priesteramtskandidaten in den Ländern des "Südens" die theologische und pastorale Ausbildung ermöglicht. "Wer am Herz des Menschen arbeiten will, muss entweder Chirurg oder Priester werden", unterstrich Maasburg die Bedeutung der Sammlung.
Seit 1923 wird am "Dreikönigstag", dem kirchlichen "Hochfest der Erscheinung des Herrn" (Epiphanie), für die Ausbildung von Priesteramtskandidaten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien gesammelt. Denn Priester aus dem eigenen Volk seien "die wahren Hoffnungsträger der Menschen", so die Päpstlichen Missionswerke.
Auf dem diesjährigen "Missio"-Plakat zur Sammlung am 6. Jänner sind die Hände von Father Richard aus der sudanesischen Stadt Kassala zu sehen. Father Richard konnte durch die
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Unterstützung der Päpstlichen Missionswerke Theologie studieren und Priester werden. Durch seine Arbeit sei er für die Christen in den Flüchtlingslagern an der Grenze zu Eritrea zu einem "Fels in der Brandung" geworden, heißt es in der "Missio"-Aussendung.
Die Anfänge dieser Sammlung gehen auf Stephanie und Jeanne Bigard zurück, die 1889 in Caen (Frankreich) das "Apostel Petrus-Werk" gründeten. Sie reagierten auf die Bitte des damaligen Bischofs von Nagasaki, der die Ausbildung seiner Studenten nicht finanzieren konnte. Innerhalb weniger Jahre wurden Seminare in Indien, Ceylon, Vietnam, Korea und China unterstützt. 1922 nahm Papst Pius XI. das Werk unter päpstliche Schirmherrschaft. Im Studienjahr 2007 wurden vom Werk 935 Seminare mit mehr als 90.000 Studierenden unterstützt.
Linktipp:
< Päpstliche Missionswerke "Missio"