Klimagipfel: Kirche setzt sich für arme Länder ein
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Kopenhagen, 02.12.09 (KAP) Eine Delegation bestehend aus katholischen Bischöfen und Repräsentanten kirchlicher Hilfswerke aus 25 Ländern wird bei der Kopenhagener UN-Weltklimakonferenz von 7. bis 18. Dezember Lobbying für die Anliegen der Entwicklungsländern betreiben.
Das kündigten die Generalsekretärin des Caritas-Dachverbands "Caritas Internationalis" (CI), Lesley-Anne Knight, und der Generalsekretär des kirchlichen Entwicklungshilfe-Dachverbands CIDSE (Cooperation Internationale pour le Developpement et la Solidarite), Bernd Nilles, am Mittwoch in Rom an. Die Delegation wird im Namen von CI und CIDSE aktiv sein.
Entwicklungsländer, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, seien am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen, betonten Knight und Nilles: "Menschen in Entwicklungsländern leiden unter unregelmäßigen Niederschlägen, Hitze und Stürmen. Für die Ärmsten der Welt, von denen viele von der Landwirtschaft abhängig sind, kann schon eine kleine Veränderung des Wetters oder der Umwelt verheerende Auswirkungen haben".
CI und CIDSE erinnern auch an das weltweite große "Klima-Sturmläuten" der Kirchenglocken am dritten Adventsonntag (13. Dezember). Die Pfarrgemeinden in aller Welt sind aufgefordert, ebenfalls an diesem Tag um 15 Uhr ihre Glocken 350 Mal zu läuten. Die Staatsführer müssen sich in Kopenhagen auf bindende Verpflichtungen einigen, um die Treibhausgase zu reduzieren und damit die Schäden des Klimawandels für die Armen in den Ländern des 'Südens'", so CI-Generalsekretärin Knight.
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