FPÖ-Parlamentarier entschuldigt sich bei Schönborn
FPÖ-Königshofer griff den Erzbischof derb an, nachdem dieser sagte, dass Barbara Rosenkranz für ihn persönlich nicht wählbar sei
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Kardinal Schönborn |
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Wien, 12.03.2010 (KAP) Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Werner Königshofer hat sich bei Kardinal Christoph Schönborn dafür entschuldigt, "sich im Ton vergriffen" zu haben. In einem Offenen Brief hatte er sich über "warme Brüder" und "Klosterschwuchteln" ausgelassen, weil zuvor Schönborn auf Anfrage von Journalisten begründet hatte, weswegen die freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz für ihn persönlich nicht wählbar sei.
"Wohl auch um das Interesse der Medien zu wecken", habe er damit Begriffe verwendet, "die man in einem derartigen öffentlichen Schreiben nicht gebrauchen sollte", gab Königshofer nun in einem weiteren Offenen Brief zu. Königshofer entschuldigte sich nun sowohl bei Schönborn "als auch bei allen Klerikern und katholischen Laien, die mit Kindesmissbrauch und anderen Verfehlungen nichts zu tun haben".
Seine erste, untergriffige Reaktion hatte Königshofer u.a. die Kritik von Bundeskanzler Werner Faymann und vom Zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer eingebracht. Auch FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hatte die Wortwahl seines Parteifreundes kritisiert.
