
Steyler Missionare: P. Dähler bleibt Provinzial
Die Steyler Missionare der Mitteleuropäischen Provinz haben P. Stephan Dähler für vier weitere Jahre in seinem Amt als Provinzial bestätigt. Seit 2016 gehen die vormals getrennten Provinzen Österreich und Schweiz einen gemeinsamen Weg. Die 120 hier lebenden Patres stammen aus 20 verschiedenen Ländern. Dieses interkulturelle Zusammenleben der Ordensmänner sieht Dähler, der am 23. Dezember seinen 50. Geburtstag feiert, als "größte Herausforderung" aber auch "größte Chance" für Provinz Mitteleuropa. Dähler:
Wie wir den Zusammenhalt leben, ist nicht nur ordensintern enorm wichtig, sondern auch unsere große Chance, in den nach rechts driftenden Gesellschaften Europas zu wirken.
Die Frage, wie diese Interkulturalität gut gelingen könne, bereite ihm allerdings manchmal "Bauchweh". Mehr Aufmerksamkeit will der Provinzial künftig auch jenen jungen Ordensmännern schenken, die aus Asien und Afrika nach Europa kommen. Dähler:
Die zentrale Frage ist, wie die jungen Steyler Missionare ihren Zugang zum Glauben und zur Kirche einbringen können und ob sie Raum zur Entfaltung bekommen, ohne in immer größer werdenden pastoralen Räumen funktionieren zu müssen.
Immer wieder komme es vor, dass einer den Orden verlässt, "weil er seinen richtigen Platz im Orden und in der Kirche nicht finden konnte".
Die Provinz ist mit Ausnahme von St. Gabriel bei Mödling, wo über 40 großteils ältere Missionare zusammenleben, in verstreute kleine Niederlassungen gegliedert. Hier will der P. Dähler eine bessere Zusammenarbeit forcieren. Zu diesem Zweck trifft sich der Orden im Jänner 2019 zur Provinzversammlung in St. Gabriel.
Quelle: kathpress