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Paul Wuthe / Kathpress

Schönborn: Humanitäres Bleiberecht weniger restriktiv anwenden

Wiener Erzbischof mahnt in "Kurier"-Interview Regierung: "Wenn das Haus des Nachbarn brennt, darf ich nicht sitzen bleiben und sage, ich mach jetzt das Abendessen für meine Familie"

14.04.2019

Kardinal Christoph Schönborn hat die kirchliche Forderung erneuert, die Regierung möge das humanitäre Bleiberecht weniger restriktiv anwenden und so Menschen vor möglicherweise lebensbedrohlichen Situationen nach einer Abschiebung bewahren. Es sei zwar "richtig, dass eine Regierung zuerst auf die Menschen des Landes schauen muss" - auch sei es eine "Selbstverständlichkeit", dass nicht Österreich die Probleme der Welt lösen könne, aber:

 

Wenn Menschen hier im Land sind, die um ihr Leben bangend geflüchtet sind, dann geht es nicht um die Frage, ob ich noch eine Million Menschen aufnehmen kann, sondern ob ich diesen Menschen hier gerecht werde.

 

Schönborn äußerte sich am Sonntag in einem großen "Kurier"-Interview zum Auftakt der Karwoche.

 

Zur Verdeutlichung zog der Wiener Erzbischof das Bild des Nachbarn in Not heran:

 

Wenn der Nachbar in Not ist, dann muss dem Nachbarn geholfen werden, auch wenn dafür die Familie einen Moment zu kurz kommt. Wenn das Haus des Nachbarn brennt, darf ich nicht sitzen bleiben und sagen, ich mach jetzt das Abendessen für meine Familie.

 

Zugleich würdigte Schönborn etwa die Einführung des neuen Familienbonus durch die Regierung als "Schritt in die richtige Richtung".

 

Missbrauch: Kirche und Gesellschaft im Kulturwandel

 

Mit Blick auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche unterstrich der Kardinal, dass die Gesellschaft sowie die Kirche mitten in einem wichtigen "Kulturwandel" stecke: Früher seien Autoritäten - auch jene des Priesters - nicht hinterfragt worden. Darin liege seines Erachtens ein Hauptgrund für die Häufung der Missbrauchsfälle in den 1950er und 1970er Jahren. Eine weitere Ursache seien die "geschlossenen Systeme" wie etwa Heime und Internate:

 

Seit die Kirche keine Heime und Internate mehr hat, sind die Missbrauchsfälle enorm zurückgegangen. Die nach dem Jahr 2000 begangenen Missbräuche sind nur 0,8 Prozent aller uns seit dem Zweiten Weltkrieg bekannten kirchlichen Missbrauchsfälle in Österreich.

 

Als "ungesund" wertete Schönborn jede Form der "Tabuisierung der Sexualität in der Kirche und in der Gesellschaft". Dies habe dazu geführt, dass es zu übersteigerten Formen des Interesses daran komme - "und dass sich Priester in übertriebener Weise mit den Fragen der Sexualität der Jugendlichen beschäftigt haben." Heute habe die Kirche einen viel offeneren Umgang mit dem Thema Sexualität, eine "völlige Banalisierung und Liberalisierung" tue der Sache jedoch "nicht gut", mahnte der Kardinal.

 

Zölibat: "Nicht auf ewig festgeschrieben"

 

"Absolut nicht auszuschließen" sei laut Schönborn, dass es auch in der katholischen Kirche irgendwann einmal verheiratete Priester geben werde. Die Ehelosigkeit sei "nicht auf ewig festgeschrieben" - er warne jedoch davor, "zu glauben, dass mit der Freigabe des Zölibats alle Probleme vom Tisch sind. Dann kommen neue Probleme."

 

Gefragt nach der "Causa Schwarz" unterstrich Schönborn, dies sei für ihn "sehr schmerzlich": "Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen", was in Folge vom Apostolischen Visitator, Erzbischof Franz Lackner, "sehr verantwortungsvoll und umsichtig" aufgearbeitet wurde und nun zur Entscheidung in Rom liege. Mögliche personelle Konsequenzen wollte der Kardinal nicht kommentieren - Alois Schwarz sei "Bischof in St. Pölten und er ist im Amt". Die gesamte Situation bezeichnete Schönborn als "Ausnahmezustand".

 

Islam: Religionsfreiheit weltweit achten

 

Den Islam sieht der Kardinal heute vor einer "großen Herausforderung" - nämlich der Aufgabe, von jedem Zwang in der Bekehrung abzusehen:

 

Der Islam steht heute vor der ganz großen Herausforderung, ob er akzeptiert, dass persönlicher Glaube und Religion nur in Freiheit möglich sind. Das ist jüdisch-christliche Überzeugung: Gott hat den Menschen frei geschaffen und hat mit ihm einen Bund geschlossen. Ein Bund zweier Partner kann nur auf Freiheit beruhen.

 

Entsprechend sei "ganz klar zu verurteilen", wenn Religionsfreiheit als "fundamentales Menschenrecht" etwa in Saudi Arabien oder im Iran in Frage gestellt wird. Auch das Christentum habe solche Phasen in seiner Geschichte gekannt und sich nur mühsam davon freimachen können.

 

Befragt wurde Kardinal Schönborn von "Kurier"-Herausgeber Helmut Brandstätter auch nach seinen eigenen Glaubensüberzeugungen. Dabei räumte Schönborn ein, dass er keinen klassischen Zweifel am Glauben kenne, aber "größte Schwierigkeit" mit der Tatsache des Leidens in der Welt habe. "Warum gibt es das Leid, wenn Gott gut ist?" Die christliche Antwort, die u.a. in der Hoffnung auf Gerechtigkeit in einem Leben nach dem Tod besteht, sei zwar immer wieder missbraucht worden - aber die umgekehrte Vorgehensweise, d.h. die "Abschaffung des ewigen Lebens, die Abschaffung Gottes durch den militanten Atheismus, besonders im Kommunismus" habe "noch sehr viel mehr Not geschaffen". Die christliche Antwort auf die Leidensfrage sei in dem Sinne keine "Vertröstung", sondern wirklicher Trost, da sie besagt, "dass das Leben nicht die letzte Gelegenheit ist".

 

Auch er selber wisse um diese Endlichkeit des eigenen Lebens - die bevorstehende Prostatakrebs-Operation habe ihm dies wieder eindringlich vor Augen geführt:

 

Ich weiß, das Leben hat so oder so ein Ende. Für mich ist die Perspektive in meinem Alter nicht tragisch. Wenn es so ausgeht, freue ich mich, und wenn es anders ausgeht, bin ich auch nicht unglücklich.

 

Quelle: kathpress

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