
Bischof Küng überreichte vier "Friedensrosen"
Vier Personen oder Gruppen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sowie für den Lebensschutz einsetzen, sind am Sonntag mit den diesjährigen "Europäischen Friedensrosen" gewürdigt worden. Bei einer Feier in Asten bei Linz überreichte der emeritierte St. Pöltner Bischof Klaus Küng Nachbildungen der übermannsgroßen Friedensrose des Sakralkünstlers Pius Frank, die vor der Stiftskirche Waldhausen aufgestellt ist. Unter den Ausgezeichneten befinden sich die christliche Musicalgruppe "KISI - God's singing kids", der in Kasachstan tätige Weihbischof Athanasius Schneider und der Verein "Jugend für das Leben". Ein Anerkennungspreis ging zudem an zwei Ordensleute, die ein Institut für Katechistenausbildung gründeten.
Die Verleihung fand im Anschluss an eine Friedenswallfahrt statt, welche die Teilnehmer von der Stiftskirche St. Florian nach Asten führte. Dort fand in der Pfarrkirche eine Friedensmesse mit Bischof Küng, Weihbischof Schneider, dem früheren Linzer Bischof Maximilian Aichern und weiteren Priestern statt. In einem Festakt erläuterte Prof. Josef Abfalter die Bedeutung des Einsatzes für und der Bewahrung des Friedens und informierte über die Entstehung des Vereins "Europäischen Friedensrose Waldhausen" mit Friedensgebet, Friedenswallfahrt und Friedensarbeit als dessen wichtigste Säulen.
Es sei ihr Anliegen, "Gottes Liebe weiterzuerzählen und Freude zu schenken", damit die Identität der Kinder zu stärken und ihr Leben zu bereichern, erklärten Vertreter des Vereins "KISI - God`s singing kids" in ihren Dankesworten. Der kasachische Weihbischof Schneider bezeichnete die Gottesmutter Maria als "Rose und Königin des Friedens, da sie Menschen zu Christus führe, um dessen Frieden sich die Welt bemühen müsse. Manuela Steiner erklärte für die Lebensschutzorganisation "Jugend für das Leben", man könne in Österreich deshalb nicht von Frieden sprechen, da hierzulande die Abtreibungsrate über dem Durchschnitt liege.
Der Anerkennungspreis ging an die Vinzentiner-Patres Josef Herget und Alexander Lainer, die 1996 das Institut St. Justinus gründeten. Das sich der "Neuevangelisierung und Erstverkündigung" gewidmete Werk bildet Katechisten aus und begleitet sie in ihrem Dienst.
Die "Friedensrose"-Auszeichnung wird vom Verein "Europäische Friedensrose Waldhausen" alle drei Jahre verliehen. Erstmals fand die Verleihung heuer in Asten und nicht in Waldhausen statt.
Quelle: kathpress