
Hohe päpstliche Auszeichnung für MIVA-Mitarbeiter Demmelbauer
Mit der päpstlichen Auszeichnung "Pro Ecclesia et Pontifice" ist MIVA-Mitarbeiter Norbert Demmelbauer für "30 Jahre unermüdlich im Dienste der Entwicklungszusammenarbeit" geehrt worden. Der 65-jährige Oberösterreicher ist für den Beschaffungsbetrieb der MIVA Austria (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) verantwortlich und erhielt die Auszeichnung anlässlich seiner bevorstehenden Pensionierung aus den Händen des Linzer Bischofs Manfred Scheuer im Christophorus-Haus in Stadl-Paura (OÖ), wie es in einer MIVA-Aussendung am Montag heißt.
Für die MIVA habe Demmelbauer "unzählige technisch-ökologische Projekte" mit hohem Fachwissen abgewickelt. Bis zu mehreren Monaten jährlich sei er für den Beschaffungsdienst im Einsatz, besonders in Lateinamerika und Afrika. Vor allem die Planung und die ökologische Sanierung bzw. der Bau von Krankenhäusern kristallisierten sich zu einem Schwerpunkt seiner Tätigkeit heraus, teilte die MIVA mit. Durch die erfolgreiche Umsetzung dieser Projekte könne bis heute unzähligen Menschen eine gute Gesundheitsversorgung angeboten werden.
Seine berufliche Tätigkeit ging dabei weit über ein normales Dienstverhältnis hinaus, würdigte Bischof Scheuer in seiner Laudatio: "Norbert Demmelbauer war 24 Stunden, sieben Tage die Woche für die Projektpartner:innen erreichbar. Dies ist ihm äußerst wichtig und davon ließ er sich auch nie abbringen."
Die MIVA Austria ist ein seit 1949 bestehendes Hilfswerk der katholischen Kirche. Ihr Auftrag ist die Finanzierung von Transportmitteln aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe. Der Fokus liege dabei heute auf Ökologie und Nachhaltigkeit: "Dieselgeneratoren werden durch Photovoltaik-Anlagen ersetzt. Wasser wird - zum Beispiel in Spitalswäschereien - nicht mehr durch Holzöfen erhitzt, sondern durch Sonnenkollektoren", so die MIVA. (Info: www.bbm-miva.at)
Quelle: kathpress