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Erzbischof Josef Grünwidl spendet den Segen
Erzdiözese Wien/Schönlaub

Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien

Nach der Weihe mittels Handauflegung durch Kardinal Schönborn und 28 weitere Bischöfe hat Grünwidl um 15.38 Uhr die Leitung der Erzdiözese Wien übernommen - Schönborn wünscht seinem Nachfolger in Predigt "hörendes, weises und verständiges Herz".

24.01.2026

Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien. Im Rahmen eines Festgottesdienstes im Stephansdom legte Kardinal Christoph Schönborn seinem Nachfolger an der Spitze der Erzdiözese Wien die Hände auf und weihte ihn zum Bischof. Nachdem dies auch alle anderen anwesenden 28 katholischen Bischöfe getan hatten, erhielt Grünwidl seine bischöflichen Insignien (Mitra, Ring und Bischofsstab) und wurde zu seinem Bischofssitz (Kathedra) geführt, wo er Platz nahm und damit für alle sichtbar die Leitung der Erzdiözese übernahm. Das war um 15.38 Uhr. Die Mitfeiernden quittierten es mit minutenlangem Applaus.

 

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Als "Zeichen der Freude über die Amtseinführung" läuteten schon vor der Weiheliturgie von 13.45 bis 13.55 Uhr die Glocken in der gesamten Erzdiözese Wien. Begleitet von rund 60 Jugendlichen kam der neue Erzbischof am Stephansplatz an und wurde von Blasmusikern aus Perchtoldsdorf empfangen. Zum Schlagen der Pummerin betrat Grünwidl kurz vor 14 Uhr den Dom und wurde vom Domkapitel begrüßt. Nach einem Gebet vor der Ikone von Maria Pocs begann der Gottesdienst in der Vierung des Domes, wo Kardinal Schönborn als Weihespender den neuen Erzbischof erwartete und wo die Tauferinnerung stattfand. Während sich Grünwidl noch inmitten der Gläubigen beim Taufbecken befand, wurde auch von einer Seelsorgerin aus dem Weinviertel das päpstliche Ernennungsschreiben verlesen.

 

Päpstliches Ernennungsschreiben

 

Im päpstlichen Ernennungsschreiben betonte Leo XIV., dass die Apostel von Christus erwählt wurden, um das Evangelium zu verkünden. Dies sei auch die erste Aufgabe der Bischöfe als Nachfolger der Apostel, die auch die Nächstenliebe ausüben sollten "als Brückenbauer, Seelsorger und Teamplayer". Und der Papst weiter: "Deshalb geliebter Sohn, haben wir an Dich gedacht", weil er Grünwidl, "in reichem Maß priesterliche und menschliche Talente gesammelt" habe. "Nimm die Melodie des Herrn auf, um recht, getreu und sanft das Evangelium zu verkünden", so der Papst an den neuen Wiener Erzbischof.

 

Kardinal Schönborn wünschte in seiner Predigt dem neuen Erzbischof ein "hörendes Herz" und die "Gabe der Weisheit und Unterscheidung". Die Bischofsweihe verleihe keine weltliche Regierungsvollmacht und keinen entsprechenden Auftrag, sehr wohl aber den Auftrag, die Gemeinschaft der Gläubigen der Erzdiözese Wien zu leiten.

 

Schönborn ging mehrmals darauf ein, dass Grünwidl das Amt nicht angestrebt hatte. Schon nach drei Jahren als sein Bischofssekretär von 1995 bis 1998 habe Grünwidl darum gebeten, in die Pfarrseelsorge zurückgehen zu dürfen. "Du wolltest bei den Leuten sein. An einer kirchlichen 'Karriere' hattest du kein Interesse", so Schönborn in Richtung des neuen Erzbischofs. So habe Grünwidl auch dem Papst durch den Nuntius vorerst ausrichten lassen, dass er zwar zum Dienst des Administrators bereit sei, aber nicht dazu, Erzbischof zu werden.

 

Hörendes Herz

 

Ein Vierteljahrhundert sei Grünwidl sozusagen "einfacher Pfarrer" mit einem ausgeprägtem "hörenden Herzen" gewesen. "Was ein hörendes Herz für dich bedeutet, das bezeugen so viele Menschen aus den Pfarren, in denen du tätig warst", so der Kardinal. Zwei Jahre lang habe Grünwidl dann als sein Vikar den ganzen Süden der Erzdiözese Wien mitgeleitet, bis Papst Franziskus ihn vor einem Jahr zum Administrator ernannt hat.

 

Ein hörendes Herz höre auf dreierlei: "auf Gott, auf das eigene Gewissen, auf die Menschen", so der Kardinal. Ihn habe beeindruckt, "wie klar und entschieden du auf dein Gewissen gehört hast. Es hat Nein zum Bischofsamt gesagt. Das hast du auch als Gottes Wort an dich gehört." Josef Grünwidl habe aber auch auf Menschen gehört. Viele hätten ihn gebeten, Ja zu sagen, so er vom Papst ernannt werde. So sei es gekommen, "dass dein klares Nein einer inneren Bereitschaft gewichen ist". Und schließlich habe Josef Grünwidl "aus ganzem Herzen Ja gesagt". Ein Wort von Grünwidl habe ihn beeindruckt, so Schönborn: "Gott braucht mich nicht perfekt, sondern verfügbar."

 

Nach 30 Jahren im bischöflichen Dienst könne er sagen, so Schönborn, dass die Gabe der Unterscheidung bei weitem die wichtigste Gabe in jedem Amt der Leitung sei. "Man nennt diese Gabe auch Weisheit". Und im Blick auf die Schriftlesung des Weihegottesdienstes sagte der Kardinal: "Gott verspricht König Salomon ein 'weises und verständiges Herz'. Und das erbitten wir auch dir, lieber Erzbischof Josef."

 

Handauflegung, Salbung, Insignien

 

Begleitet wurde Grünwidl auf seinem Weg zur Weihe von zwei sogenannten Begleitpriestern, mit denen er persönlich eng verbunden ist. Dies sind sein Priesterfreund Ernst Pankl und sein ehemaliger Spiritual im Priesterseminar, P. Elmar Mitterstieler.

 

Die eigentliche Weihe begann mit der Anrufung des Heiligen Geistes und der Allerheiligenlitanei. Der zentrale Akt war dann die Handauflegung durch Kardinal Schönborn und die zwei Mitkonsekratoren Erzbischof Lackner und Bischof Pribyl, ergänzt durch alle anwesenden katholischen Bischöfe. Dies erfolgt in Stille zum Klang der Pummerin.

 

Diakone hielten das Evangeliar über den Kopf des Weihekandidaten, ein Zeichen für seine erste Aufgabe als Verkünder des Evangeliums. Nach der Salbung mit Chrisam erhielt der neue Bischof seine Insignien (Mitra, Ring und Bischofsstab) und wurde zur Kathedra (erhöhter Sitz) geführt. Nach der Amtsübernahme erfolgte der Friedensgruß und danach bekundeten verschiedene Verantwortungsträger aus der Erzdiözese ihre Bereitschaft, mit dem neuen Erzbischof zusammenzuarbeiten. Dazu erklangen im Stephansdom alle drei Orgeln.

 

Bischöfe, Ordensleute, Ökumene, Politik

 

Neben zahlreichen Vertretern der Kirchen und Religionen nahmen auch die höchsten Repräsentanten der Republik an der Bischofsweihe teil. Unter den Mitfeiernden waren Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Weiters waren etwa auch die Regierungsmitglieder Claudia Bauer (vormals Plakolm) und Gerhard Karner sowie Grünen-Chefin Eleonore Gewessler gekommen.

 

Unter den anwesenden Bischöfen waren alle amtierenden Bischöfe und Weihbischöfe Österreichs, ebenso der Apostolische Nuntius Pedro Lopez Qintana. Gekommen war auch der Passauer Bischof Stefan Oster (Passau ist die Mutterdiözese von Wien) sowie die Bischöfe der Partnerdiözesen der Erzdiözese Wien: Gustavo Adolfo Rosales (San Jacinto/Ecuador) John Mbinda (Lodwar/Kenia), Dave Dean Capucao (Infanta/Philippinen).

 

Auch zahlreiche unierte Kirchenoberhäupter waren anwesend; so etwa Großerzbischof Claudiu-Lucian Pop, Oberhaupt der byzantinischen Rumänisch-katholischen Kirche, Großerzbischof Fülöp Kocsis, Oberhaupt der unierten Ungarisch-katholischen Kirche, Metropolit Jonas Jozef Maxim, Oberhaupt der Griechisch-katholischen Kirche in der Slowakei. Mit dabei waren u.a. auch Ostkirchengeneralvikar Yuriy Kolasa und der ukrainisch-katholische Weihbischof von Lemberg, Wolodymyr Hruza.

 

Die heimischen Orden wurden an erster Stelle von Sr. Franziska Madl und Propst Anton Höslinger, den beiden Vorsitzenden der Österreichischen Ordenskonferenz, repräsentiert. Dazu kamen zahlreiche weitere Äbte und Ordensoberinnen. Aus der ungarischen Benediktinerabtei Pannonhalma war Erzabt Ciril Hortobagyi anwesend.

 

Auch die Ökumene war zahlreich vertreten. Allen voran nahmen der armenisch-apostolische Bischof und Vorsitzende des Ökumenischen Rates, Tiran Petrosyan, der orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis und die evangelische Bischöfin Cornelia Richter am Gottesdienst teil. Mit dabei waren u.a. auch die altkatholische Bischöfin Maria Kubin, der reformierte Landessuperintendent Ralf Stoffers, der methodistische Superintendent Stefan Schröckenfuchs, der koptische Bischof Anba Gabriel, der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim Joanta und der syrisch-orthodoxe Bischof Mor Dionysios Isa Gürbüz. Ebenso Präses Peter Zalud als Vertreter der Freikirchen. Dazu kamen zahlreiche weitere Vertreter verschiedenster Kirchen.

 

Mit dabei waren etwa auch der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Ümit Vural, und der Präsident der Buddhistischen Glaubensgemeinschaft, Gerhard Weissgrab. Dazu kamen weitere Vertreterinnen und Vertreter der Alewiten, der Hinduistischen Religionsgesellschaft, der Sikhs und Bahai.

 

Grünwidl: Kirche soll Melodie des Evangeliums zum Klingen bringen

 

"Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ". Mit diesen Worten in Anlehnung an den Kirchenvater Augustinus und dem Dank an viele hat Grünwidl zum Abschluss der Weiheliturgie im Stephansdom zum ersten Mal als Erzbischof von Wien das Wort ergriffen. Es sei ihm bewusst, dass er in bewegten Zeiten Erzbischof werde und sich eine vertraute Kirchengestalt dramatisch schnell verändert. Doch Kirche sei mehr als ihre sichtbare Gestalt, die sich im Laufe der Geschichte immer wieder verändert hat, so Grünwidl.

 

Die Kirche definiert sich weder über Statistiken und Strukturen noch über ihr Bodenpersonal, "das sehr oft Großartiges leistet, aber leider auch gelegentlich traurig versagt". Die Kirche "ist mehr und sie ist besser als ihr Ruf". Die Kirche sei - um an seinen Wahlspruch anzuknüpfen - "ein Instrument Gottes in der Welt, die Lyra in der Hand des auferstandenen Christus". Die Kirche solle als Instrument Gottes die Melodie des Evangeliums zum Klingen bringen, so der neue Erzbischof: "Was bräuchten wir und besonders die jungen Menschen notwendiger als Gottes Liebes- und Friedenslied, als sein Protestlied gegen Gleichgültigkeit und Hass, gegen Armut, Ungerechtigkeit und Krieg, als sein österliches Hoffnungslied, das Mut macht, Zuversicht schenkt und zum Handeln antreibt."

 

So gehe es in seinem Dienst als Erzbischof darum, "Gottes Melodie, die Partitur des Evangeliums im eigenen Leben und in vielen anderen zum Klingen bringen". Jede und jeder einzelne sei dabei ein tragender, wichtiger Ton, "und gemeinsam bringen wir die Melodie Gottes, sein Liebeslied, sein Protestlied und sein österliches Hoffnungslied zum Klingen".

 

Dank an Mitfeiernde und Papst

 

Wie Grünwidl weiter sagte, freue er sich auch sehr über die Teilnehme so vieler Vertreterinnen und Vertreter der Ökumene und anderer Glaubensgemeinschaften und er sagte in deren Richtung: "Gerne gehe ich mit auf dem Weg der ökumenischen Neugier und Lernbereitschaft, gerne bringe ich mich auch ein in den interreligiösen Dialog, in großer Dankbarkeit für unser gutes Miteinander."

 

Dass mit dem Bundespräsidenten an der Spitze auch so viele Vertreterinnen und Vertreter der Politik und des öffentlichen Lebens anwesend sind, sehe er "als Ausdruck der Wertschätzung für die Bedeutung der Katholischen Kirche in unserem Land und als Zeichen der Verbundenheit".

 

Grünwidl danke Papst Leo, der ihn ernannt hat, und besonders auch Kardinal Schönborn, an den gerichtet er wörtlich sagte: "Du hast mir immer Mut gemacht und bist mir seit mehr als 30 Jahren als Mensch ein guter Freund, in deinem Christsein ein Vorbild und als Bischof ein Wegweiser für mein neues Amt als dein Nachfolger."

 

Und Grünwidl richtete auch Dankesworte an den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana. Wörtlich sagte der neue Wiener Erzbischof: "Exzellenz, ich weiß, Sie hatten es in den letzten Monaten nicht immer leicht mit mir. Aber sie haben mich geduldig und väterlich begleitet, ermutigt und bestärkt." - Grünwidl spielte damit darauf an, dass er sehr lange mit sich gerungen hatte, bis er zur Ernennung zum Erzbischof "Ja" gesagt hatte.

 

Ökumene und Politik heißt Grünwidl willkommen

 

Nach der Kommunionfeier nahm Erzbischof Grünwidl Mitra und Stab und zog durch den Stephansdom, um die Gläubigen zu segnen. Kurz wechselte er einige Worte mit Bundespräsident Van der Bellen. Anschließend wurde der neue Erzbischof von den Bischöfen und Bischöfinnen und den weiteren Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen christlichen Kirchen gesegnet. Zuvor schon hatte der neue Erzbischof beim Friedensgruß allen Vertreterinnen und Vertretern der Ökumene die Hand gereicht.

 

Grußworte sprachen am Ende des Gottesdienstes Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und die NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Mikl-Leitner würdigte Grünwidl als "einen Menschen, der zuhört, der begleitet, der tröstet und Orientierung gibt". Der gebürtige Niederösterreicher sei "in den Pfarren und Gemeinden Niederösterreichs tief verwurzelt" und kenne "vor allem die Menschen - ihre Sorgen, ihre Hoffnungen, ihre Freude". Das Amt sei für Grünwidl "keine Funktion, sondern ein Dienst: ein Dienst an den Menschen, an der Kirche und an deiner Heimat", so Mikl-Leitner.

 

Niederösterreich stehe zu seinen christlichen Wurzeln, betonte die Landeshauptfrau: "Der christliche Glaube ist für uns keine Folklore und kein Relikt der Vergangenheit, sondern unser Kompass und unsere Richtschnur." In Zeiten von Krisen brauche es "Seelsorger, Menschen mit offenem Ohr und klarem Wort".

 

Zugleich dankte Mikl-Leitner dem emeritierten Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn für sein Wirken: "Danke für dein Vorbild im Glauben, für deine Menschlichkeit, deine geistige Tiefe und für die Brücken, die du gebaut hast - weit über unser Land hinaus."

 

"Gottesmann und Menschenfreund"

 

Josef Grünwidl werde das große Erbe seines Vorgängers Kardinal Schönborn mit echtem "Leadership" fortführen und weiterentwickeln, zeigte sich Bürgermeister Ludwig überzeugt. Der Wiener Bürgermeister sagte, er habe Grünwidl schon bisher als klugen, besonnenen und weltoffenen Seelsorger kennengelernt. Ludwig bezeichnete den neuen Erzbischof als "Gottesmann und Menschenfreund in einer Person"und erinnerte daran, dass Grünwidl in seiner Silvesteransprache von einer "großen Vision des Miteinanders" gesprochen hatte. Und so wolle er als Bürgermeister der "Stadt des Miteinanders", in der es auch eine gute Zusammenarbeit zwischen den Religionsgemeinschaften gibt, "Josef Grünwidl ganz herzlich als neuen Erzbischof von Wien willkommen heißen!"

 

Auch der Wiener Bürgermeister dankte Kardinal Schönborn für sein Wirken. Dieser habe sowohl zu brisanten gesellschaftspolitischen als auch innerkirchlichen Fragen regelmäßig Stellung bezogen: "nie vordergründig rebellisch, aber doch immer deutlich und folgenreich", so der Bürgermeister über den Kardinal.

 

3.000 Gläubige mit dabei

 

Rund 3.000 Menschen konnten im Dom den Gottesdienst mitfeiern. Unter den Mitfeiernden waren viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte der Erzdiözese, Familienangehörige und Wegbegleiter Grünwidls. Rund 600 Kleriker der Erzdiözese feierten im Dom mit. Zudem ministrierten 150 Jugendliche aus mehr als 30 Pfarren, darunter auch aus Perchtoldsdorf und Kirchberg am Wechsel, früheren Wirkungsorten Grünwidls. Allein der Chor bestand aus 120 Personen. Mitwirkende waren unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Landerer der Wiener Domchor, die Capella St. Stephan, das Vokalensemble St. Stephan, die Choralschola St. Stephan, der Kinderchor der Domsingschule und die Wiener Dombläser sowie eine Band.

 

 

Quelle: kathpress

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