
Erzbischof Grünwidl traf Landeshauptfrau Mikl-Leitner
Der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sind am Donnerstag im Palais Niederösterreich in Wien zu einem Austausch zusammengekommen. Es war die erste offizielle Begegnung der beiden nach der Bischofsweihe und Amtseinführung Grünwidls vor knapp drei Wochen im Stephansdom. Neben der Stadt Wien umfasst das Diözesangebiet der Wiener Erzdiözese auch die östliche Hälfte des Bundeslandes Niederösterreich mit hunderten Pfarren im Weinviertel sowie im Industrieviertel bis zur Buckligen Welt.
"Als Erzdiözese Wien leisten wir gerne unseren Beitrag für ein gutes Miteinander in Niederösterreich. Das gelingt am besten, wenn wir im Gespräch bleiben und einen Dialog pflegen, der alle mit einschließt", schrieb Grünwidl nach der Begegnung mit der Landeshauptfrau auf Instagram. Der Erzbischof dankte für die gute Zusammenarbeit in Niederösterreich und wies darauf hin, dass die Pfarren im Wein- und Industrieviertel "als spirituelle Nahversorger ein starkes Netz des Glaubens, der Gemeinschaft und der Solidarität bilden".
Viele Menschen wünschten sich, dass "die Kirche im Dorf bleibt", so Grünwidl weiter: "Wenn Christen zu ihrem Glauben stehen, das Pfarrleben mittragen und dafür sorgen, dass Kirchen nicht zu Museen werden, dann bleibt die Kirche im Dorf auch künftig ein Ort, wo Menschen Freude und Leid miteinander teilen, die Feste des Kirchenjahrs miteinander begehen, Gemeinschaft leben und den Glauben feiern."
Landeshauptfrau Mikl-Leitner hatte am 24. Jänner persönlich am Gottesdienst zu Grünwidls Bischofsweihe teilgenommen. In einem Grußwort würdigte sie den neuen Erzbischof als "einen Menschen, der zuhört, der begleitet, der tröstet und Orientierung gibt". Der aus Wullersdorf stammende Grünwidl sei "in den Pfarren und Gemeinden Niederösterreichs tief verwurzelt" und kenne "vor allem die Menschen - ihre Sorgen, ihre Hoffnungen, ihre Freude".
Quelle: kathpress