
Platz 14 für Österreich bei Priesterfußball-Europameisterschaft
Österreichs Priester-Fußballnationalmannschaft hat bei der dieswöchigen Europameisterschaft in Lublin in Polen Rang 14 belegt. Der Turniersieg ging wie schon im Vorjahr an die Mannschaft der polnischen Gastgeber, die im Finale am Donnerstagabend Kroatien besiegten. 2027 wird die EM im Kosovo stattfinden. "Es war für viele aus unserem Team die erste EM-Erfahrung und so sind wir motiviert für nächstes Jahr im Kosovo", zog Österreichs Kapitän Michael Semmelmeyer, Kaplan in Perchtoldsdorf, am Freitag in einer Aussendung Bilanz.
Semmelmeyer zeigte sich beeindruckt von der positiven Stimmung und den vielen Fans, die die teilnehmenden Priester-Teams aus 18 Ländern anfeuerten. Die Geistlichen aus Österreich hätten wieder mit Priestern aus nah und fern Kontakte knüpfen können. Lob kam auch von Österreichs oberstem "Kirchensportler" Sepp Eppensteiner. Die Priesternationalmannschaft sei ein echter Sympathieträger und "ein echter Gewinn für die Kirche in Österreich", so der Vorsitzende der Diözesansportgemeinschaft (DSG).
Die jährlich stattfindende Priesterfußball-EM ist traditionell ein fixer Ort der internationalen Begegnung für sportbegeisterte Geistliche aus zahlreichen Ländern. Neben den Matches gibt es stets auch ein Kulturprogramm. So standen am Mittwoch in Lublin u. a. Besichtigungen von Dom, Altstadt und Schloss auf dem Programm. Täglich gibt es auch einen gemeinsamen Gottesdienst. Zur Eröffnung am Montag hatte Lublins Erzbischof Stanislaw Budzik die Messe mit den Priestern gefeiert.
Quelle: kathpress