
Lackner: Freude über Papst-Besuch in Österreich wäre "übergroß"
Erzbischof Franz Lackner hat die von Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Vatikan ausgesprochene Einladung zu einem Besuch von Papst Leo XIV. in Österreich bekräftigt. "Während der Diözesanwallfahrt nach Rom im vergangenen November konnte ich Papst Leo im Rahmen der Generalaudienz begegnen und bereits ganz persönlich eine herzliche Einladung nach Österreich aussprechen. Zusammen mit dem Bundespräsidenten darf ich sie nun noch einmal unterstreichen", erklärte der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress.
"Die Freude, den Heiligen Vater in Wien oder vielleicht sogar in Salzburg begrüßen zu können, wäre gewiss für die ganze Kirche Österreichs übergroß", sagte Erzbischof Lackner. "Sein Besuch wäre ein starkes und schönes Zeichen des Friedens und der Hoffnung für alle, die in unserem Land leben und glauben."
Das Kirchenoberhaupt hatte Bundespräsident Van der Bellen am Donnerstag zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen. Im Zuge der Begegnung habe er Leo XIV. auch "aufs Wärmste" zu einem Besuch in Österreich eingeladen, sagte Van der Bellen danach vor Journalisten in Rom. Er könne sich freilich lebhaft vorstellen, wie dicht gefüllt der Terminkalender des Papstes jetzt schon sei und dass ein solcher Besuch sicher nicht in naher Zukunft möglich sei. Er hoffe aber, dass er es noch als Bundespräsident erleben werde, dass der Papst nach Österreich kommt.
Van der Bellen ist seit 2017 Bundespräsident. Seine Amtszeit als Staatsoberhaupt endet Anfang 2029. Die bisher letzte Papstreise nach Österreich gab es im September 2007. Stationen der dreitägigen Visite von Papst Benedikt XIV. (2005-2013) waren damals Wien, Mariazell und Heiligenkreuz.
Quelle: kathpress