
Gelungene Premiere der ersten Osterakademie im Stift Kremsmünster
Die erste ökumenische Osterakademie unter dem Motto "Glaube und Verstehen. Impulse für eine christliche Lebenskultur" im oberösterreichischen Stift Kremsmünster hat für "regen Austausch" gesorgt, wie die Linzer Kirchenzeitung berichtete. Die Veranstaltung mit rund fünfzig Teilnehmenden, die sich von Palmsonntag bis Kardienstag in "ökumenischer Verbundenheit gemeinsam in den Glauben vertieften", habe das Potenzial eines "Zukunftsformats", erklärte Abt Bernhard Eckerstorfer in einem Video auf seinem Instagram-Kanal am Mittwoch.
Auch für Bischof Manfred Scheuer und den evangelischen Superintendenten Gerold Lehner, die gemeinsam mit Eckerstorfer die "Osterakademie" konzipierten, war die Veranstaltung eine "absolut gelungene Sache", betonte Lehner. Sie sei Zeichen einer "ökumenischen Verbundenheit, ohne Eifersüchteleien".
"Ich habe in den vergangenen beiden Tagen die Hoffnung neu gelernt", so Bischof Scheuer. Er habe entdecken dürfen, wofür er dankbar sei, "und auch, dass ich mit meiner Hoffnung jene mitnehmen darf, die leiden oder zu kurz kommen", sagte Scheuer, der mit Eckerstorfer, Lehner, dem orthodoxen Theologen Ioan Moga und Isabella Bruckner von der Benediktinerhochschule Sant'Anselmo in Rom bei der "Osterakademie" referierte und die Teilnehmenden begleitete. Während der drei Tage gab es für sie spirituelle Impulse und anregende Diskurse, die Orientierung angesichts der drängenden Fragen der Zeit boten, wie die Linzer Kirchenzeitung berichtete.
Man habe die "Osterakademie" bewusst im kleinen Rahmen gehalten. Wenn es um tiefgründige Gespräche, ein Kennenlernen, ein Gemeinsam-Unterwegssein und Austausch gehe, komme es nicht auf Zahlen, sondern auf Intensität an, so Eckerstorfer.
Quelle: kathpress