
Schönborn bewegt vom Glaubenszeugnis junger Firmlinge
Rund um das anstehende Pfingstfest finden in Österreich wieder traditionell die Firmungen statt. Dabei sind es immer noch jedes Jahr fast 40.000 meist junge Menschen, aber immer öfter auch Erwachsene, die das Sakrament der Firmung empfangen. Für Kardinal Christoph Schönborn ist dies durchaus eine beachtliche Zahl, wie er in seiner Freitagskolumne in der Gratiszeitung "heute" durchblicken lässt. Und er zeigt sich bewegt von dem, was ihm Jugendliche geschrieben haben, die sich firmen lassen.
Schönborn zitiert in seiner Kolumne aus einem solchen Schreiben einer Jugendlichen: "Manchmal ist es nicht leicht, in meinem Alter zu zeigen, dass man an Gott glaubt. Man könnte als uncool abgestempelt werden. Aber ich möchte lernen, mehr darauf zu vertrauen, dass Gott an meiner Seite ist."
Ein anderer Jugendlicher habe ihm geschrieben: "Als begeisterter Fußballer weiß ich, dass Talent allein nicht ausreicht. Man braucht Ausdauer, Teamgeist und jemanden, der einen leitet. Für mich ist der Heilige Geist wie ein innerer Coach. Wenn ich auf dem Platz stehe, lerne ich, was es heißt, für das Team alles zu geben. Diesen Einsatz möchte ich auch im Glauben zeigen."
Gefragter Firmspender
Es freue ihn, so Kardinal Schönborn, das von jungen Menschen zu hören. Die Firmung sei wie eine innere Stärkung: "Du bist nicht allein. Der Heilige Geist schenkt dir Mut, Vertrauen und Gemeinschaft. Diesen guten Geist, den Pfingstgeist, wünsche ich uns allen!"
Kardinal Schönborn ist auch nach seiner Emeritierung als Wiener Erzbischof ein gefragter Firmspender. Erst am vergangenen Sonntag spendete er das Sakrament an zahlreiche Jugendliche in der Pfarre Hohenwarth, am Samstag firmt er in der Pfarre Deutsch Wagram.
Quelle: kathpress