
Theologie-Dekan zu Uni-Budget: Kürzungen "gehen an die Substanz"
Zufrieden mit dem Verlauf der gestrigen Groß-Demonstration gegen die geplanten Kürzungen im Uni-Budget hat sich der Dekan der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof. Alexander Filipovic, gezeigt. "Wir sind für die Interessen der Hochschulbildung auf die Straße gegangen", sagte Filipovic in einer Reaktion gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress. "Wir sind überzeugt, dass das keine gute Politik ist, dass jetzt gerade in den gesellschaftlichen politischen Zeiten mehr Hochschulbildung und mehr Bildung überhaupt notwendig ist und dass Kürzungen in diesem Bereich sehr kontraproduktiv sind."
Es seien zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende nicht nur der Katholisch-Theologischen wie der Evangelisch-Theologischen Fakultät mitgegangen, was "ein schönes Gemeinschaftsgefühl" geschaffen habe. Dies ändere allerdings nichts daran, dass die angekündigten Sparmaßnahmen zu spürbaren Einschnitten speziell im Personalbereich führen werden, führte Filipovic weiter aus. "Was wir wirklich befürchten ist, dass wir unseren Personalstand nicht halten können. Und das geht dann wirklich an die Substanz", so Filipovic. "Weniger Personal bedeutet weniger Forschung, weniger Betreuung von Studierenden, weniger Lehre, schlechtere Lehre. Das soll nicht sein und deswegen waren wir mit dabei."