
Zsifkovics: "Lebe, liebe, lache und laufe" als Orientierung für 2026
Mit der Bitte um das Gebet für Frieden auf der Welt hat Bischof Ägidius Zsifkovics das Jahr 2026 eröffnet. "Frieden auf der Welt beginnt im Herzen jedes einzelnen Menschen. Wenn wir inneren Frieden haben, können wir auch Frieden nach außen tragen", betonte der burgenländische Bischof beim Neujahrsgottesdienst im Martinsdom in Eisenstadt am 1. Jänner. In seiner Predigt verband Zsifkovics das Weihnachtsfest mit dem Beginn des neuen Jahres und stellte vier Worte vor, die als Orientierung für das Jahr 2026 dienen können.
Mit dem Wort "Lebe" erinnerte er daran, dass Weihnachten das Fest des Lebens sei. Im Kind von Bethlehem habe Gott dem Menschen das Leben geschenkt. Daraus folge der Auftrag, Leben anzunehmen, zu schützen und weiterzugeben, besonders dort, wo es in der Gesellschaft gefährdet sei. "Liebe" wiederum verweise auf die Liebe Gottes, die sich von der Krippe bis zum Kreuz zeige. Christinnen und Christen hätten die Verantwortung, diese Liebe im Alltag durch konkrete Nächstenliebe weiterzutragen.
Mit dem Wort "Lache" lenkte Zsifkovics den Blick auf das biblische Lachen als Ausdruck von Freude, Hoffnung und Vertrauen in Gottes Wirken. Dieses Lachen sei eine Antwort auf Gottes Nähe und Gnade. Schließlich sprach der Bischof vom Wort "Laufe" und verwies auf das Unterwegssein des Glaubens, wie es in der Weihnachts- und Ostergeschichte sichtbar werde. Christlicher Glaube bedeute Aufbruch und Ausrichtung auf Christus.
"Lebe, liebe, lache und laufe - das ist mein Wunsch für das neue Jahr", fasste Zsifkovics zusammen: "Wer so lebt, geht nicht im Kreis, sondern auf Christus zu."
Quelle: kathpress